Es kann nur Einen geben – im Internet und beim autonomen Fahren

Das Zitat aus dem Film „The Highlander“ passt gut auf die Entwicklung der großen Internetmarken. In den letzten ca. 20 Jahren haben wir astronomisches Wachstum von einigen Firmen beobachtet, die zu dem „Einen“ Angebot weltweit wurden, das wenig Raum für weitere Anbieter lässt. Amazon ist so „Einer“. Natürlich die Google Suche. Das Android Betriebssystem als Marktführer vor dem Apple Ökosystem. Zapier als Multischnittstelle zwischen Onlineanwendungen.

Meist zeichnen sich die „Einen“ aus durch nutzenstiftende Ökosysteme mit „Lock-in“, eine starke Marke und vor allem eine (welt-)weite Präsenz.

Und ganz stimmt es natürlich nicht. Neben dem Marktführer, dem einen, gibt es immer noch Platz für weitere, z.B.:

  • den Preisführer
  • den Qualitätsführer
  • den Publikumsliebling

Weltweit betrachtet ist aber nicht viel Platz im Mainstream. Bleibt die Nische, die es so auszufüllen gilt, dass nicht mehr viel Platz für andere ist.

Gut ist auch, dass Spitzenpositionen auch wieder verschwinden können und sich so Chancen für andere auftun können. Immer wieder auch entstehen neue Märkte oder Kategorien. Dann ist der Weg zum „Einen“ spannend. So wie aktuell beim selbstfahrenden Fahrzeug. Das Betriebssystem dazu kommt aktuell von zwei Anbietern: Nvidia und Alphabet Waymo gehen den „Android“ Weg: sie liefern das Betriebssystem, das von den Autoherstellern wie Audi, Volvo, Tesla und Tier-1 Lieferanten wie Bosch oder ZF aus Friedrichshafen integriert werden in ihre Lösungen und Marken. Wer macht hier das Rennen zum „Einen“?