Smart Home – Wie eine App sogar Strom sexy machen kann

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Robert Llewellyn ist mit seiner Show „Fully Charged“ ein regelrechter Senkrechtstarter, was das Thema Elektromobilität angeht. Der Engländer hat über 200.000 Abonnenten für seinen Youtube Kanal, auf dem er regelmäßig unterhaltsam über Elektroautos berichtet. Wobei „berichtet“ den Ton nicht immer trifft, den er anschlägt, aber seine Popularität wird sicher getrieben von seinen Eigenheiten als Moderator.

Neben Elektroautos berichtet er auch über andere neue und besondere Elektrogeräte, ausgesucht meist aus dem Aspekt, Energie zu sparen oder Strom spannend einzusetzen. So berichtet er auch über elektrische Bosch Profi Rasenmäher, machte einen Rundflug über einen Offshore Windpark und setzt sich mit Solardächern und Hausspeichern auseinander. So auch in diesem Video, in dem er die Funktion seiner neuen Tesla Powerwall 2 vorstellt. Erzeigt kurz, wie die Anlage in seiner Garage montiert wurde, was ca. 4h gedauert hat.

Und dann geht es los: Tesla liefert eine iPhone App mit, über die man die Stromproduktion über die PV-Anlage auf dem Dach und den Verbrauch im Haus nachverfolgen kann. Mit eigenen Worten: er war „obsessed“ davon und verbrachte Tage damit, die Stromflüsse zu betrachten und auszuwerten. Schließlich fährt er auch einen Tesla, der wiederum über die Solaranlage aus der Sonne geladen wurde. Sein Haus war „smarter“ geworden durch die Powerwall und die PV-Anlage, bzw. deren Verbindung zum Smartphone des Eigners. So ein an sich für die meisten Menschen langweiliges Thema wie Strom („der kommt bei mir aus der Steckdose“) wird plötzlich sexy! Die Auseinandersetzung mit der wirklich einfach zu bedienenden App bringt das Thema plötzlich in die Mitte der Aufmerksamkeit, die gute User Experience macht Energie greifbar und mit anderen teilbar.

Die App deckt, gut designed, zentrale Bereiche seines Smart Home ab und integriert dabei noch sein Auto bzw. die Elektromobilität. Ich finde, ein sehr gutes Beispiel auch dafür, das ein Produkt, selbst so „langweilig“ wie Strom sexy werden kann durch die richtige (und gut gemachte) digitale Ergänzung.