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Langeweile fördert Ideen

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In ihrem TED-Talk vertritt die Journalistin Manoush Zomorodi den Punkt, dass gerade Momente der Langeweile Ideen hervorbringen, u.A. weil unser Gehirn durch nichts abgelenkt wird und in einen „Default Mode“ geht. Als Hauptablenkung sieht sie Smartphones mit Facebook etc. Apps. Sie hat in ihrer Radio Show ein Projekt „Bored and Brilliant – The Lost Art of Spacing Out“ gestartet und hat damit Tausende Hörer bewegt, teilzunehmen. Im Video erläutert sie mit einer Reihe von O-Tönen der Teilnehmenden den Prozess und ruft dazu auf, mehr Raum für Langeweile im Leben zu schaffen, statt das Smartphone zum Zeitvertreib zu nutzen. So werde Kreativität freigesetzt.

Ich finde sie macht hier einen guten Punkt: aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die besten Ideen immer dann kommen, wenn man zur Ruhe kommt, aber sich vorher intensiv mit den Herausforderungen beschäftigt hat. Bei Innovations-Workshops wäre das z.B. der gemeinsame Ausklang im Biergarten, ein gemeinsamer Folgetag ohne Arbeit, einfach Abhängen am See, evtl. sportliche Aktivität. Für Einzelpersonen können diese Momente auch beim Joggen entstehen, beim Duschen oder einfach nur beim Spülen – in jedem Fall Momente ohne Ablenkung.

Weiteres Ergebnis von Zomorodis Recherchen: wer besser schläft, lässt sich weniger leicht z.B. von Facebook ablenken.

Arbeitsblatt Walt Disney Methode

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Eine der größten Herausforderungen beim Finden von Ideen ist die inhomogene Zusammensetzung von Teams. Ein Brainstorming, richtig durchgeführt, bringt schnell spannende und vielfältige Ergebnisse – die Auswahl und Priorisierung ist notwendig. Und das geht schnell daneben, wenn wir nicht die „Horizonte“ beachten und vor allem, solange „Kritiker“ – aber auch die sog. „Träumer“ bei ihrer Rolle bleiben und eben nicht andere Blickwinkel einnehmen. Die Walt Disney Methode ist eine Möglichkeit, konstruktive Ergebnisse aus einer Vielzahl von Ideen zu erzielen, Entscheidungen herbeizuführen und ein Brainstorming sinnvoll zu ergänzen.

Hier geht es zum Download des Arbeitsblattes der Walt Disney Methode

Ideen-Seminar am Bodensee buchbar

Das Sprichwort „von der Muse geküsst“ zeigt, dass sich Kreativität nicht einfach steuern lässt. „Große“ Ideen haben ihren eigenen Entstehungsprozess, „Ideen“ jedoch können methodisch erschlossen werden und haben vielfältigste Quellen. Zielgruppe sind Fach- und Führungskräfte mit hohem Innovationsdruck aus Marketing, Vertrieb, Konstruktion, Design und Controlling.

Worum geht es? In Kürze:

  1. Den Ideen-Trichter kreativ füllen..
  2. .. und pragmatische Tools kennenlernen.
  3. optional: Kurzurlaub im Klosterhotel am Bodensee

Informationen unter http://www.klausreichert.de

Die Angst vor dem weissen Blatt und eine einfache Kreativitätstechnik sie zu überkommen: die Biergartenmethode

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Kreativitätstechnik Biergarten

„Hilfe, mir fällt nichts ein!” – In diese Situation ist jeder schon einmal geraten. Sprudelnde Ideen kann man nicht herbeizwingen, aber es gibt zahlreiche Methoden, ihnen ein wenig auf die Sprünge zu helfen. Kreativitätstechniken helfen uns, die Angst vor dem weißen Blatt oder vor dem leeren Whiteboard zu überwinden. Eine davon, die so genannte „Biergarten-Methode“ soll hier näher vorgestellt werden.

Die Biergartenmethode

Es gibt zahlreiche Gründe für das Gefühl, keine Ideen zu haben: Blockade durch Zeitdruck, mangelnde Eingrenzung des Themas, unstrukturierte Denkweise oder Verharren auf der Ist-Ebene. Oft sind wir auch eingeschüchtert allein durch das diffuse Gefühl, einfallslos zu sein.
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