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Butter bei die Fische: Acht Erfolgsfaktoren der Digitalisierung – Lesetipp

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2. Ganzheitlich agieren“

Quelle: Butter bei die Fische: Acht Erfolgsfaktoren der Digitalisierung

Basecamp 3 – der einfache harte Weg zur Projektmanagement System Einführung in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)

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Auch in mittelständischen Unternehmen in Deutschland ziehen so nach und nach Projektmanagement Systeme ein. Und werden schnell ignoriert. Entweder sind sie zu inflexibel, zu technisch, zu wenig interaktiv oder zu wenig integriert. Meist ist der Einstieg für neue Benutzter zu schwierig. Eine Ausnahme bildet seit Jahren schon Basecamp, welches in fast allen Bereichen andere Wege geht, wie die etablierten und meist sehr ernsthaften Angebote.
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Zum Bob Noyce Tag – dem Vater der „Entrepreneure“

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Robert Noyce ist „the most important person, most people haven’t heard of.“ Er ist der Erfinder des integrierten Schaltkreises – dem Microchip – zusammen mit Jack Kilby, der zeitgleich eine Lösung fand. Er unterstützte die Entwicklung des Mikroprozessors und hat damit die, wie viele meinen, wichtigsten Erfindungen des 20. Jahrhunderts gemacht. Noyce ist auch der Urheber meines Leitbildes:

„Optimismus ist die essenzielle Zutat für Innovation. Wie sonst kann der Einzelne Wandel der Sicherheit und Abenteuer dem Verharren in der Komfortzone vorziehen?“ (Quelle: Intel Museum)

Er hat die Startup Kultur des Silicon Valley mitbegründet, aus dem von ihm geführten Unternehmen „Fairchild Semiconductors“ gingen hunderte weitere Firmen direkt hervor, die sogenannten „Fairchildren“. Unter anderem auch Intel, das er mit Gordon Moore (und auch Andy Grove) am 18. Juli 1968 gegründet hat. Und damit wurde auch die von ihm mit initiierte Firmenkultur auf einer breiten Basis in die Welt gebracht, die im Kalifornien der Sechziger Jahre sehr gut zur allgemeinen entspannteren Stimmung passte und sich von der strengen und einengenden „Corporate Culture“ der Ostküste befreite.

Die zwei Seiten seines Kündigungsschreibens sagen wahrscheinlich mehr über ihn aus, wie alles andere, was über ihn geschrieben wurde:

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(Quelle)

Er war begeisterter Schwimmer, Skifahrer, Pilot, politisch Aktiver. Und Raucher, was zu seinem frühen Tod mit 62 Jahren am 3. Juni 1990 beigetragen hat. Im Laufe seines Lebens war er ein früher Business Angel und hat seine Aufgabe als Mentor von jungen Unternehmern wie Steve Jobs sehr ernst genommen:

„Bob Noyce took me under his wing,“ Apple Computer founder Steve Jobs explains. „I was young, in my twenties. He was in his early fifties. He tried to give me the lay of the land, give me a perspective that I could only partially understand.“ Jobs continues, „You can’t really understand what is going on now unless you understand what came before.“ (Quelle)

Er hatte die Gabe, Menschen zu ihrem Besten zu inspirieren, sie mit anderen zusammen zu bringen und Rahmenbedingungen zu schaffen, die Entwicklungen erst ermöglichten. Laut seiner Biografin, Leslie Berlin, bestätigen die meisten Menschen, mit denen sie gesprochen hat, seine entspannte Art drücken selbst Jahre später ihre Bewunderung aus für diesen zurückhaltenden und im Grunde bescheidenen Menschen.

Robert Noyce ist auch der Erfinder der flachen Firmenkultur und lebte mit seinem Vorbild bei Fairchild Semiconductor und bei Intel genau das vor, was die vielen nachfolgenden Unternehmen, insbesondere im Silicon Valley, bestimmen und auch heute der Kern von Größen wie Google noch ist: die Wahrnehmung des Unternehmens, dass es sich über seine (fähigsten und engagiertesten) Mitarbeitenden definiert, dass diese die Zukunft der Firma bestimmen und deren Weggehen das Ende einer Firma bedeuten kann.

Sein Management Stil wird mit „Ärmel hochkrempeln“ umschrieben. Er hat zugunsten aller Talente im Unternehmen ein entspanntes Arbeitsumfeld bereits in den 60er Jahren geschaffen und auch selbst auf vermeintliche Statussymbole von Konzernleitenden verzichtet. So konnte jeder Beitrag zum Unternehmen belohnt werden. Dieser entspannten Haltung lag der Willen zum Erfolg zu Grunde, „Kuschelatmosphäre“ um ihrer selbst Willen gab es nicht. Dafür eine Plattform, die Eigeninitiative und Team-Erfolge förderte und belohnte. (Quelle)

„The next good idea comes from anybody in the company. Don’t be encumbered by history. Go off and do something wonderful.“ (Quelle: Intel Museum)

Gefragt, was er tun würde, wenn er „Kaiser“ von den USA wäre, antwortete er „…make sure we are preparing our next generation to flourish in a high-tech age. And that means education of the lowest and the poorest, as well as at the graduate school level.“ (Quelle) Seine Stiftung unterstützt heute Schüler in den „MINT“ Fächern.

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Artikel von Tom Wolfe
Artikel Silicon Valley before the Startup
The Man behind the Microchip – Biografie
The Intel Trinity – Biografie von Robert Noyce, Gordon Moore, Andy Grove

Weitersehen
Podfather – Robert Noyce and the Rise of Silicon Valley (PBS)
Vortrag von Robert Noyce
Startup der Startups

Quelle Titelbild

Lesetipp: Failed it! Vom Wert und der Komik des Scheiterns

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Failed it! Buchcover

(c) Erik Kessels

In Startup Kreisen gelten „FuckUp Nights“ (oder Flop Shop in Heidelberg) als beliebtes Mittel, von den Fehlentscheidungen anderer zu lernen und sich darüber auszutauschen, wie Fehler vermieden werden können. Diese Events sind ein sehr gutes Mittel, mit Gleichgesinnten auf einer Ebene Rat und Informationen auszutauschen. Der „Peer to Peer“ Ansatz ersetzt zwar kein Startup Coaching, erleichtert aber erheblich den Umgang mit eigenen Misserfolgen.

Erik Kessels nimmt in seinem Buch „Failed it! – How to turn mistakes into ideas and other advice for successfully screwing up“ eine sehr angenehme, weil unterhaltsame Position ein: lustige Fehler sind Teil des Erfolges. Mir ist das Buch sofort aufgefallen (im Vitra Shop in Weil am Rhein gekauft), weil es „falsch herum“ gebunden ist, mit der Rückseite des Covers vorne. Ein echter Hingucker, den man online so nicht wahrnimmt.

Failed it!

(c) Erik Kessels

„Ever tried.
Ever failed.
No matter.
Try again.
Fail again.
Fail better.“
(Samuel Beckett)

„Nothing is a mistake, there is no win and no fail, there is only make.“
(Stanford d.school)

Für mich das offizielle Buch zur FuckUp Night!

Wer sich über Termine in Baden-Württemberg informieren möchte, hier die Links zu den Stuttgarter und Mannheimer Facebook Seiten.

Vorstellung Beratungskonzept Zukunftsmanagement für KMU in Baden-Württemberg

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Am Montag 9.5.16 hatte ich die Gelegenheit, mein Beratungskonzept vor mittelständischen Unternehmern in Heilbronn vorzustellen. Im Rahmen des SEFEX-Kick-off der Wirtschaftsförderung Heilbronn ging es im Bereich „Expansion“ um die Entwicklung von Produkten bei heutigen Lohnfertigern. Gerade in Baden-Württemberg mit seiner starken Ausrichtung an der Automobilindustrie sind eine große Anzahl Unternehmen ohne eigene Produkte und nur in einer Branche tätig, mit entsprechenden Auswirkungen bei Nachfrageschwankungen des Markets. Das Beratungskonzept Zukunftsmanagement für KMU soll gerade im Bereich „Expansion“ mittelständischen Unternehmen Prioritäten, Ideen und Roadmaps für neue Geschäftsfelder und umsetzbare Projekte liefern.

The Founder – Film mit Michael Keaton als McDonalds Gründer

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Michael Keaton in der Geschichte von Ray Kroc, der aus dem Vertrieb heraus das Marktpotential der Schnellrestaurants der Gebrüder McDonalds erkennt, ein neues Geschäftsmodell entwirft und ein skalierbares Unternehmen aufbaut. Der Film ist wahrscheinlich sehr lehrreich für Gründer und eine der besten Startup-Coaching Möglichkeiten: in 90 Min. ist alles gesagt. Und das wichtigste Wort kommt gleich am Anfang des Trailers: „persistence“ – Ausdauer.

Der Film erscheint im August 2016

Change – machen wir uns auf den Weg!

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Neulich haben wir uns auf einer Konferenz über Arbeitswelten der Zukunft darauf geeinigt, dass die nächste Herausforderung in der Zusammenarbeit weder die verfügbaren Technologien noch die fehlenden zeitgemäßen Arbeitsplatzkonzepte sind. Mit großer Mehrheit haben sich die Teilnehmenden, allesamt Experten aus den Bereichen Architektur, Personal, Psychologie und IT, darüber verständigt, dass es die Menschen als Mitarbeitende […]