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Weg mit den Featurephones – Digitalisierung im Mittelstand fängt beim Smartphone des Unternehmers an

Digitalisierung ist ein Riesenthema, auch im mittelständischen Unternehmen. Was da so alles angeboten wird, teilweise Neues, teilweise Althergebrachtes, überfordert viele Unternehmer. In vielen Fällen werden Insellösungen propagiert, mit Features argumentiert, mit nichtssagenden Schlagwörtern kommuniziert. Viele Ansätze sind, da sehr innovativ, noch hochspekulativ und daher auch wenig geeignet für ein KMU. In vielen Fällen fehlt auch schlicht das Verständnis für die Vorteile der Themen bei den Entscheidern.

Für mich fängt die Digitalisierung des Mittelstands mit dem Smartphone des Unternehmers oder der Unternehmerin an: die ideale „Einstiegsdroge“ in die Digitalisierung. Wer gelernt hat, ein Mindset für die produktive Nutzung des Smartphones zu entwickeln, hat mehr als den ersten Schritt getan. Fast jede Unternehmens-Anwendung kann heute auch mit dem Smartphone ortsunabhängig erledigt werden. Als Unternehmer oder Unternehmerin erhält man damit Zeit und Gestaltungsmöglichkeiten. Jedoch haben viele, vor allem Ältere, noch ein „Featurephone“, das sind die Geräte, mit denen Nokia pleite gegangen ist, und sind sogar stolz drauf. Und gerade dieser Stolz verhindert das „Dazulernen“.

Ich bin der Ansicht, dass ein Smartphone, nach meiner Sicht vorzugsweise ein iPhone, das ideale Werkzeug für den Unternehmeralltag ist und dass es dazu dient, auch das Mindset Richtung Digitalisierung zu formen. Ich habe deswegen mein früheres Buch „iPad für Unternehmer“ vor einiger Zeit überarbeitet und auf Smartphones fokussiert.

Es ist ein Praxisbuch mit über 50 App-Empfehlungen. Links zu Infovideos, Detailbeschreibungen und den Apps im App Store informieren ohne langes Suchen und sparen Zeit. Gerade für Entrepreneure und Unternehmer in KMU gibt das Buch wertvolle Hilfestellung und Orientierung beim Aufbau der Organisation und der persönlichen Produktivität.

Reinlesen bei Amazon und iBooks.

Innovation braucht Vision – keine leeren Worthüllen

In vielen Reden hören wir das Wort „Vision“ vor allem wenn es um Innovation geht. Als Berater und Coach für Smart Innovation fällt mir immer wieder auf, wie häufig man leere Worthülsen hört. Eine Vision kann nur inspirieren und leiten, wenn sie eine echte Bedeutung hat und ernsthaft gemeint ist – ohne die übliche Phrasendrescherei. Die stört nur.

Doch wie kommt man, auch als Startup oder KMU, zu einer starken Vision? Der erste Schritt ist die Bereitschaft dazu. Man braucht viel Offenheit und Energie, um eine Firmenvision zu erarbeiten, die genug Kraft entfalten kann. Ein Mittel dazu ist Visioning, ein Vorgehen, um die passenden Zukunftsbilder zu schaffen und die Orientierung für Entscheidungen zu finden.

Bereit für die Umsetzung? Hier geht es weiter zum Visioning.

Online-Konferenz Best Practice Beispiel – Digitalisierung im Mittelstand

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Digitalisierung beschäftigt den Mittelstand auf vielen Ebenen. Dazu kommen noch Diskussionen um neue Arbeitsformen (NewWork) und natürlich Themen wie die Zusammenarbeit über Firmengrenzen und Orte hinaus. Auf der ganz praktischen Ebene der Digitalisierung kommt in Gesprächen mit KMU-Geschäftsführern dann schnell die Frage nach Online-Konferenzen auf. Die kurze Antwort möchte ich hier als Best-Practice Beispiel geben als mein persönlicher Favorit:

Software

  • zoom.us ist meines Erachtens die einfachste Online-Konferenz Möglichkeit mit der besten Qualität

Hardware

  • das Gerät, welches am nächsten ist: Smartphone, Laptop, auch mal „klassisches“ Telefon
  • es muss normal sein, die Online Konferenz zu nutzen!
  • für Gruppensituationen in Meetingräumen

Mindset

  • zentral ist: das „Online“ muss gedanklich aus „Online-Konferenz“ verschwinden
  • die Nutzung eines solchen Werkzeuges muss einfach und integriert sein in die täglichen Abläufe

 

Logitech Connect Beispiel

 

Logitech Group Beispiel

Tankstellen-Mittelstand kann Elektroauto-Infrastruktur einfach verdoppeln

Durch eine smarte Kombination existierender Mittelstandsförderprogramme lässt sich das Problem der mangelnden Ladeinfrastruktur für Elektroautos in Deutschland kurzfristig durch den Aufbau von Ladesäulen an mittelständischen Tankstellen stark reduzieren. Es sind dabei nur geringe Aufwände notwendig, da bestehende Infrastruktur genutzt werden kann. Die Finanzierung kann, wie andere Mittelstandsförderungsmaßnahmen in Deutschland und der EU auch, unkompliziert über z.B. ein zinsgünstiges öffentliches Angebot und BAFA-Beratungsförderung geschehen.
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Bootstrapping für Innovationsprojekte in mittelständischen Unternehmen

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„Bootstrapping“ ist die große Alternative zur Finanzierung von Startups durch externe Partner wie Venture Capital Firmen. Und auch eine valide alternative Projektmethode für mittelständische Unternehmen zum Vordringen in neue Geschäftsfelder.
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Förderprogramm „Coaching“ des Europäischen Sozialfonds in Baden-Württemberg

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Mittelständische Unternehmen dürfen sich freuen: Mit dem aktuellen Förderprogramm der ESF zahlt sich Innovations-Knowhow von extern gleich doppelt aus.

Das Förderprogramm „Coaching“ des Europäischen Sozialfonds in Baden-Württemberg fördert Coaching-Maßnahmen im Zusammenhang mit Innovationsvorhaben und der Reduzierung des Energieverbrauchs u.a. mit der Übernahme der Coaching-Ausgaben zu 50%.

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