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Innovation braucht Vision – keine leeren Worthüllen

In vielen Reden hören wir das Wort „Vision“ vor allem wenn es um Innovation geht. Als Berater und Coach für Smart Innovation fällt mir immer wieder auf, wie häufig man leere Worthülsen hört. Eine Vision kann nur inspirieren und leiten, wenn sie eine echte Bedeutung hat und ernsthaft gemeint ist – ohne die übliche Phrasendrescherei. Die stört nur.

Doch wie kommt man, auch als Startup oder KMU, zu einer starken Vision? Der erste Schritt ist die Bereitschaft dazu. Man braucht viel Offenheit und Energie, um eine Firmenvision zu erarbeiten, die genug Kraft entfalten kann. Ein Mittel dazu ist Visioning, ein Vorgehen, um die passenden Zukunftsbilder zu schaffen und die Orientierung für Entscheidungen zu finden.

Bereit für die Umsetzung? Hier geht es weiter zum Visioning.

Warum sich Unternehmen heute wertebasiert und human aufstellen müssen – Lesetipp

Interview mit Dr.-Ing. Dagmar Dirzus, Geschäftsführerin der VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik (GMA), VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V. und Univ.-Prof. Dr. Marion A. Weissenberger-Eibl, Inhaberin des Lehrstuhls Innovations- und TechnologieManagement iTM am Karlsruher Institut für Technologie KIT und Leiterin des Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI in Karlsruhe.

Quelle: Warum sich Unternehmen heute wertebasiert und human aufstellen müssen

Der Kampf des Alten gegen das Neue – Lesetipp

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Unsere Gesellschaften verändern sich so fundamental, da wirkt die Frage nach Merkel oder Schulz leicht lächerlich. Sie passt aber zur Außenwahrnehmung von Deutschland: Verschließen wir uns vor dem Neuen in der Welt?

Quelle: Der Kampf des Alten gegen das Neue: Kolumne von Georg Diez – SPIEGEL ONLINE

Update der Unternehmensversion

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Milton Friedman

Milton Freedman und Seth Godin über Unternehmensvisionen:

Alte Version

“there is one and only one social responsibility of business – to use its resources and engage in activities designed to increase its profits…“, „so long as it stays within the rules of the game, which is to say, engages in open and free competition without deception or fraud,”

Neue Version

„A business is a construct, an association of human beings combining capital and labor to make something. That business has precisely the same social responsibilities as the people that it consists of. The responsibility to play fairly, to see the long-term impacts of its actions and to create value for all those it engages with.“

Die Bedeutung von Vision, Fokus und Vertrauen in Situationen des Wandels

Die Autofirma Ford stand vor ca. 10 Jahren vor einer der größten Herausforderungen in ihrer Firmengeschichte. Die Prognosen zeigten einen drohenden Verlust von 17 Mrd. Dollar. Mit der Leitung des Unternehmens wurde 2006 Alan Mulally beauftragt, der sich als CEO bei Boeing bereits einen Namen für erfolgreiche Restrukturierungen gemacht hatte.

Im Vortrag an der Stanford Universität spricht Alan Mulally über das Vorgehen und einzelne Geschehnisse dieser Zeit des Wandels. Ford hat als Weltkonzern seine Unternehmenskultur verändert und den Fokus auf u.A. folgende Kernpunkte gelegt:

  • innovative Produkte mit einer Produktfamilie, die den Bedürfnissen von Kunden entsprachen
  • Fokus auf die Kernmarke Ford und deren Vision, Verkauf von anderen Marken und Beteiligungen
  • Aufbau von Vertrauen und Glaube an das Team und die Firma durch Vorleben
  • Zusammenbringen von bisher weltweit verstreuten Funktionen, zur Förderung des Austausches und zur Erzielung von Skaleneffekten
  • Reduktion der Produktionskosten durch Anpassung der hohen Produktionskapazitäten an die reduzierte Nachfrage, wodurch auch Preiskämpfe durch den Abverkaufsdruck von Überkapazitäten reduziert wurden

Einige dieser Punkte stehen im Lehrbuch. Andere sind direkter Ausdruck der Persönlichkeit des Unternehmensführers, der durch sein Verhalten, das Verhalten seines Teams und seiner Firma und damit auch die Innovationskultur prägt.

Am Anfang stand die Neuformulierung der Firmenvision, die ursprünglich der Firmengründer Henry Ford geprägt hat. Die Arbeit am Firmenkern ist unabhängig von der Firmengröße: ob Weltkonzern, schwäbischer Hidden Champion, Familienunternehmen, KMU oder Startup: eine echte Vision ist der Leitstern für das Unternehmen, seine Führung, Mitarbeitende, Partner, Lieferanten und natürlich seine Kunden. Weitere Informationen, wie auch mittelständische Unternehmen eine starke Vision erarbeiten können.