Ideation hat viele Formen. Die Musiker und Filmemacher OK Go bringen das Thema auf eine neue Ebene. Im TED-Talk „How to find a wonderful idea“ zeigen sie Beispiele und erklären, wie ihre außergewöhnlichen Videos entstehen.

Wer noch tiefer einsteigen will, hier der Podcast mit OK Go Sänger und Regisseur Damian Kulash:

„I have always tried to strike a reasonable balance between pragmatism and sort of living in phantasy land.“

Echte Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) Anwendungen haben sich in den letzten Jahren langsam entwickelt, hier ein eindrückliches Beispiel eines Berliner/polnischen Möbel Startups samt passendem Geschäftsmodell:

1 – Werbevideo Tylko. Yours by design.

2 – Tylko in TV-Sendung Galileo – mit Hintergrund Informationen zur Fertigung

3 – Tylko Website

4 – App (iTunes DE)

5 – Tylko Context Card (PDF)

Weitere VR und AR Anwendungsbeispiele und App Links

Es gibt beeindruckende VR und AR Hardware zu kaufen. Doch wer nur mal probieren will, nimmt einfach sein Smartphone und etwas „Karton“ – dem Google Cardboard:

1 – Google Cardboard Übersicht

2 – Google VR App mit Beispielen: (iTunes DE) (Android)

3 – Youtube 360 Videos (Achterbahn) (Kayaks)
4 – 360 Filme: (iTunes DE)  (Android)

5 – Cardboard Camera App: (iTunes DE)  (Android)

6 – Google Streetview App: (iTunes DE) (Android)

7 – Google Cardboard online bestellen

 

Siehe auch den Artikel zu Smart Glasses.

das iPhone startet 2007 die Smartphone Revolution..

Ich freue mich immer noch, wenn ich mich an diesen Moment erinnere, obwohl ich als damaliger „heavy mobile user“ seine Einschätzung über den Palm Treo nicht teile: Steve Jobs stellt das iPhone in 2007 vor. Das Apple Gerät war das erste Smartphone neuer Prägung (es gab schon vorher andere, wie den Palm Treo oder den Blackberry). Zusammen mit den vielen Google Android Geräten von HTC, Samsung und heute auch Nokia hat dieser Smartphone Typ nur ca. 5 Jahre gebraucht, bis fast jeder Amerikaner und Amerikanerin eines hatte und nur wenig mehr, bis es auch im Rest der Welt, sicher in Europa, so weit war. Zum Vergleich: das Festnetztelefon hat für dieselbe Verbreitung ca. 60 Jahre gebraucht.

.. und Smartphones in jeder Tasche sowie gute Mobilfunknetze starten die nächste Stufe der Digitalisierung

Die Kombination aus dem Smartphone in jeder Tasche und einem omnipräsenten, leistungsfähigen, bezahlbaren Mobilfunk Netzwerk hat alles verändert und in den Folgejahren die nächste Stufe der Digitalisierung gestartet: unsere Kommunikation, unsere Mobilität, unsere Art, zusammen zu arbeiten, einzukaufen, unsere Freizeit zu verbringen, unsere Art mit Maschinen zu kommunizieren. Und wir sind erst am Anfang.

Immer wieder sehenswert

Deshalb immer wieder neu sehenswert: Steve Jobs bei der iPhone Präsentation im Jahr 2007.

Die Macher von TEDxJackson sind Riesenfans von Kermit The Frog aus der Muppetshow und haben ihn zu einem TED-Talk über Kreativität eingeladen. Kermit bespricht sich im Vorfeld mit Sir Ken Robinson, der auch der TED-Community sehr bekannt ist. Wer die Muppetshow kennt, weiß, dass „Kermit“ ein Meister der Improvisation im Chaos ist. Wenn ich manche Innovationsprozesse genau betrachte, denke ich immer wieder: da können wir noch viel von den Muppets lernen :)

„Wir haben alle unterschiedliche Formen der Kreativität, den Kreativität ist verbunden mit Intelligenz. So ist Kreativität in jedem Zusammenhang möglich, so lange aktiv menschliche Intelligenz eingesetzt wird.“ Nach Sir Ken Robinson.

In ihrem TED-Talk vertritt die Journalistin Manoush Zomorodi den Punkt, dass gerade Momente der Langeweile Ideen hervorbringen, u.A. weil unser Gehirn durch nichts abgelenkt wird und in einen „Default Mode“ geht. Als Hauptablenkung sieht sie Smartphones mit Facebook etc. Apps. Sie hat in ihrer Radio Show ein Projekt „Bored and Brilliant – The Lost Art of Spacing Out“ gestartet und hat damit Tausende Hörer bewegt, teilzunehmen. Im Video erläutert sie mit einer Reihe von O-Tönen der Teilnehmenden den Prozess und ruft dazu auf, mehr Raum für Langeweile im Leben zu schaffen, statt das Smartphone zum Zeitvertreib zu nutzen. So werde Kreativität freigesetzt.

Ich finde sie macht hier einen guten Punkt: aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die besten Ideen immer dann kommen, wenn man zur Ruhe kommt, aber sich vorher intensiv mit den Herausforderungen beschäftigt hat. Bei Innovations-Workshops wäre das z.B. der gemeinsame Ausklang im Biergarten, ein gemeinsamer Folgetag ohne Arbeit, einfach Abhängen am See, evtl. sportliche Aktivität. Für Einzelpersonen können diese Momente auch beim Joggen entstehen, beim Duschen oder einfach nur beim Spülen – in jedem Fall Momente ohne Ablenkung.

Weiteres Ergebnis von Zomorodis Recherchen: wer besser schläft, lässt sich weniger leicht z.B. von Facebook ablenken.

Robert Llewellyn ist mit seiner Show „Fully Charged“ ein regelrechter Senkrechtstarter, was das Thema Elektromobilität angeht. Der Engländer hat über 200.000 Abonnenten für seinen Youtube Kanal, auf dem er regelmäßig unterhaltsam über Elektroautos berichtet. Wobei „berichtet“ den Ton nicht immer trifft, den er anschlägt, aber seine Popularität wird sicher getrieben von seinen Eigenheiten als Moderator.
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Einer meiner großen Helden ist der britische Architekt Norman Foster mit seinem Büro, einem Team außergewöhnlicher Designer. Die Bauten des Büros sind keine „einfachen“ Gebäude, im Gegenteil, meist sind sie weit weg davon. Doch ihre Grundprinzipien sind häufig sehr einfach. Und diese Einfachheit ist nicht einfach zu erreichen und erfordert nicht nur Kreativität, sondern auch Disziplin und den Blick auf das Wesentliche. Gerade bei Konzepten für neue Produkte machen wir schnell zwei Fehler:

  • nicht auf das zu lösende Problem fokussieren, sondern in die Lösung verliebt sein
  • zu viele Punkte bzw. Funktionen auf einmal launchen zu wollen

Das Streben nach der Einfachheit ist in beiden Fällen von großer Bedeutung.