Scaling Uber’s, Lyft’s, Gett’s & Co operating system beyond mobility

Uber, Lyft, Gett & Co are mobility services, today. They are an „operating system“ for mobility and provide the business model, infrastructure, organization and marketing for professionals to deliver a service, on-demand.

Why stop at driving people around? There is more opportunities to scale this operating system. Such as domestic services at the home, or professional services for SMEs. Even child care or care for the elderly comes to mind.

The ridesharing apps of today are essentially dispatching services and skills.

Das Smartphone hat die nächste Stufe der Digitalisierung gestartet

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das iPhone startet 2007 die Smartphone Revolution..

Ich freue mich immer noch, wenn ich mich an diesen Moment erinnere, obwohl ich als damaliger „heavy mobile user“ seine Einschätzung über den Palm Treo nicht teile: Steve Jobs stellt das iPhone in 2007 vor. Das Apple Gerät war das erste Smartphone neuer Prägung (es gab schon vorher andere, wie den Palm Treo oder den Blackberry). Zusammen mit den vielen Google Android Geräten von HTC, Samsung und heute auch Nokia hat dieser Smartphone Typ nur ca. 5 Jahre gebraucht, bis fast jeder Amerikaner und Amerikanerin eines hatte und nur wenig mehr, bis es auch im Rest der Welt, sicher in Europa, so weit war. Zum Vergleich: das Festnetztelefon hat für dieselbe Verbreitung ca. 60 Jahre gebraucht.

.. und Smartphones in jeder Tasche sowie gute Mobilfunknetze starten die nächste Stufe der Digitalisierung

Die Kombination aus dem Smartphone in jeder Tasche und einem omnipräsenten, leistungsfähigen, bezahlbaren Mobilfunk Netzwerk hat alles verändert und in den Folgejahren die nächste Stufe der Digitalisierung gestartet: unsere Kommunikation, unsere Mobilität, unsere Art, zusammen zu arbeiten, einzukaufen, unsere Freizeit zu verbringen, unsere Art mit Maschinen zu kommunizieren. Und wir sind erst am Anfang.

Immer wieder sehenswert

Deshalb immer wieder neu sehenswert: Steve Jobs bei der iPhone Präsentation im Jahr 2007.

Einfachheit und Klarheit – Zitat von Jack Welch

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„Sie glauben es nicht, wie schwierig es ist, einfach und klar zu sein.
Die Leute fürchten, dass sie als Einfaltspinsel gesehen werden.
In Wirklichkeit ist es gerade umgekehrt.“

Jack Welch, langjähriger CEO von GE

90-90-1 – die einfachste Zeitmanagement Methode der Welt

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Seit Jahren schon ist Zeitmanagement und Produktivität ein Riesenthema für mich. Angefangen hat es mit GTD-Trainings („Getting Things Done“) von David Allen, welches in der einen oder anderen Form quasi die Grundlage für alle heutigen Selbstmanagement- und Produktivitätstools sind.

Breites Angebot an Tools für Zeitmanagement- und persönliche Produktivität

Es gibt mittlerweile ein breites Angebot an Tools für das persönliche Zeitmanagement, auf Papier, als Smartphone App oder als Web-App. Todoist, Wunderlist, Microsoft To-Do aber vor allem Omni Focus, die Wunderapp für GTD und Projektmanagement Nerds, integrieren GTD Grundsätze auf ihre Weise und sind, je nach individueller Anforderung, hervorragende Tools für die persönlichen Aufgaben. Wer auf der Suche nach einem täglichen Tool ist, das hilft, Prioritäten umzusetzen, der sollte sich Michael Hyatt’s Full Focus Planner ansehen. Sogar mein Lieblingstool Evernote kann für Aufgaben genutzt werden.

Prioritäten treiben Aufgaben, nicht umgekehrt

Mir ist allerdings damals schon aufgefallen, dass sich diese Tools ausschliesslich auf die „Runway“ Flughöhe von „Getting Things Done“ fokussieren, also dem Bereich, in dem die Strategie-Umsetzung erfolgt. Die anderen GTD-Ebenen, die die Strategie-Entwicklung bestimmen, wurden nicht von den Tools übernommen. Wenn man aber ein gutes Aufgaben Tool hat, bekommt man schnell eine lange Liste an ToDos, die sich von den eigentlichen Zielen und Prioritäten „befreien“ und ein eigenständiges Leben führen. Es priorisieren die Aufgaben dann die persönliche Zeiteinteilung, statt dass die Prioritäten die Aufgaben bestimmen. Unter anderem, weil das zentrale GTD-Element, die regelmäßige „Review“ irgendwann Opfer der vielen Aufgaben wird und so eine Selbstreflektion vermieden wird.

 

„The key is not to prioritize what’s on your schedule, but to schedule your priorities.“ Stephen Covey

 

Strategie-Tool für Ziele und Prioritäten

So habe ich ganz pragmatisch vor Jahren selbst ein Tool und das zugehörige Buch entwickelt. Der sogenannte „Planerkalender“ bot, in Zusammenhang mit dem Strategieblatt eine einfache Hilfestellung, um Ziele und Prioritäten eines Jahres vorzubereiten und die wichtigsten Umsetzungsschritte über das Jahr zu verteilen. Das eBook und die Arbeitsblätter wurden über 40.000 mal geladen und sind, obwohl ich es aus Zeitgründen aktuell nicht mehr weiter entwickele, immer noch vielfach in Verwendung. Ebenso mein Kanban-Kalender, der als Tool für agile Teams zum freien Download hier zur Verfügung steht.

90-90-1 – die einfachste Zeitmanagement Methode

In diesen Tagen bin ich aber durch einen Artikel auf „Impulse“ auf die einfachste Zeitmanagement Methode der Welt gestossen. Das Schöne daran ist, sie ist nicht nur für die anwendende Person, sondern sie bezieht auch das Umfeld mit ein. Und man muss sich keine Gedanken mehr über vielfältige Prioritäten machen, denn man hat eine Strategie-Entscheidung gefällt, die man dann einfach umsetzt.

Wie funktioniert die 90-90-1 Methode?

In der Essenz funktioniert das so: Innerhalb von drei Monaten = 90 Tage verwendet man an jedem Tag 90 Minuten für das eine Projekt, welches einem wichtig ist. Insbesondere Schriftsteller wissen, wie wichtig diese regelmäßige Beschäftigung mit dem einen Thema = dem Roman oder Sachbuch ist. Die Kontinuität bringt Erfolge, auch wenn natürlich nicht jeder Tag ein Meisterwerk entsteht. In der Summe entstehen Werke. Da heißt es dann einfach akzeptieren, dass jedes bedeutende Werk mehrere Schritte zum Endprodukt hat (aktuell heißt dieses Vorgehen „Lean Startup“). Thomas Mann hat dieses Vorgehen perfektioniert durch seine Schreibdisziplin. Im Falle der Schriftsteller wird jedes Manuskript ja noch vielfältig vom Autor/in und einem externen Lektorat überarbeitet.

Der kanadische Autor Robert Sharma fasst die Erfolgsfaktoren kurz zusammen:

  1. Starten Sie vor allen anderen Aufgaben mit „Ihrem“ Projekt gleich am Morgen
  2. Bleiben Sie 90 Minuten dran und lassen sich nicht ablenken durch Anrufe, E-Mails, WhatsApp etc.
  3. Informieren Sie Ihr Team, dass sie in dieser Zeit nicht gestört werden

Einbeziehung des Teams

Punkt 3 stellt insofern eine Besonderheit dar, da das Team, das eigene Umfeld gerne vergessen wird. Die Information des Teams lässt sich einfach durch ein Wendeschild an der Bürotür (sofern man eine hat), realisieren: eine Seite zeigt ein „bitte nicht stören“, die andere Seite „komm herein“ ist fast überflüssig, da dies durch die offenstehende Tür ja bereits symbolisiert wird.

Die ideale Woche als Grundlage des Erfolgs durch 90-90-1

Das „am Morgen anfangen“ wird nicht für jeden oder jede funktionieren. Es ist in diesem Zusammenhang wichtig, dass man einmal für sich erkannt hat, wann die eigene „Hochproduktivitätszeit“ist. Das muss nicht am Morgen sein. Wenn man aber „seine Zeit“ erkannt hat, dann sollte man diese auch nutzen, und z.B. durch einen Terminblock im Kalender freihalten. Dieses Erkennen der eigenen Hochphase ist vor allem für junge Führungskräfte eine zentrale Aufgabe am Anfang der beruflichen Entwicklung. Dabei helfen kann die Methode des „idealen Tages“ oder der „idealen Woche“. Man tut dabei so, als könnte man sich seinen eigenen idealen Tag bzw. Woche entwerfen und gestaltet den idealen Ablauf. Einmal gemacht, kann man nach und nach seine Tage und Wochen danach gestalten. Ich merke im Selbstversuch, wie sich immer mehr von meiner „idealen“ Woche auch tatsächlich umsetzen lässt. Hier eine Anleitung für die Gestaltung der idealen Woche.

Was tun, wenn man sich mit der Zeiteinteilung der 90 Minuten etwas schwer tut?

Die Pomodoro Technik hilft bei der Zeiteinteilung. Um sie für 90-90-1 anzuwenden, hilft es, entweder den zu verwendenden Timer gleich auf 90 Minuten zu setzen oder eben in drei „Pomodoro-Einheiten“ von 25 Min. Tätigkeit und 5 Min. Pause zu gliedern.

Fazit

Die 90-90-1 Methode ist für mich die einfachste Vorgehensweise, um wichtige Projekte über das Jahr hinweg voranzutreiben, eines nach dem anderen. So entsteht nach und nach z.B. das neue Buch, der Podcast, ein Eventkonzept. Und weil man das Vorgehen über einen längeren Zeitraum anwendet, etabliert es sich als Gewohnheit.

Online-Coaching Zeitmanagement

Für diejenigen, die ihre Prioritäten und ihr Zeitmanagement in den Griff bekommen und ihre ideale Woche gestalten wollen um ihre wichtigen Projekte umzusetzen, biete ich ein persönliches Zeitmanagement Online-Coaching per Video an.

Smart Glasses lösen das Smartphone ab und eröffnen spannende Geschäftsmodelle

Smart Glasses gibt es schon länger. Ich kann mich erinnern, den „Erfinder“ von Google Glass getroffen zu haben: die ersten Schritte waren sehr klobige Anordnungen von Einzelteilen, herumgetragen in einem Rucksack. Einige Anwendungsfälle in der Industrie folgten, durch Virtual Reality VR Hardware wurde die Entwicklung beschleunigt, z.B. durch das KIT Spin-off Rüdenauer 3D. Google Glass kam in kleinen Stückzahlen nach dem Lean Startup Prinzip in den Markt. Das Tragen von Google Glass war beim Start jedoch schnell sozial nicht akzeptiert, war es doch all zu leicht, einfach so etwas aufzunehmen. Man sah den Dingern an, dass sie elektronische Geräte waren. Zudem war die Gesellschaft noch nicht an dieses „always on“ gewöhnt, Facebook Live gab es nicht.

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Was steht am Anfang einer Community?

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Online Communitys sind ein Abbild ihrer Gründer, deren Vision und des Tones, den sie setzen. Die Gründer einer Community müssen wissen, wer sie sind, für wen sie die Community starten und für was sie stehen. Diese Prinzipien müssen aktiv kommuniziert und genutzt werden und zeigen sich nach und nach in der Gruppe Menschen, die sich formt. Der Ton, der vom ersten Tag an herrscht, prägt das Miteinander der Community langfristig. Es geht darum, Menschen zu integrieren, die die eigenen Werte teilen und auch Grenzen zu ziehen. Denn: „Du bist, was Du tolerierst.“

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TEDxBodensee Liquid Borders Best-of Video

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Im September 2017 waren wir mit TEDxBodensee, der unabhängig organisierten regionalen TED.com Konferenz, zu Gast beim Innovations- und Startupzentrum Startfeld in St. Gallen. Thema war „Liquid Borders“.

Als Redner waren dabei

Sie kommen alle aus der Bodenseeregion.

Hier geht es zur TEDxBodensee Playlist.

2017 war die fünfte TEDxBodensee Konferenz seit 2010.