Studie: Autozulieferer müssen Geschäftsmodelle überdenken im Druck von Elektromobilität, Shared Mobility, autonomes Fahren und Digitalisierung

Das Geschäftsmodell der OEMs steht unter Druck, „Mobilität“ wird zunehmend neu definiert: durch neue, auch kombinierte Angebote, durch neue Player, durch neue Nutzeranforderungen. Elektromobilität, Shared Mobility, autonomes Fahren und Digitalisierung sind hier Stichworte von großen Trends, die ihre Spuren hinterlassen. Das alte Prinzip der Autohersteller, Wertschöpfung aus den großen Modellen bzw. den zusätzlichen Ausstattungspaketen zu generieren, gerät immer mehr unter Druck. Dieser Wandel bringt viele, auch große Player, unter zunehmenden Handlungsdruck und hinterlässt auch dort Unsicherheiten und viele Fragen. So müssen neben den OEMs auch viele Zulieferer ihre Geschäftsmodelle in naher Zukunft überdenken. „Global Automotive Supplier Study 2018“, eine aktuelle Studie in der die Unternehmensberatung Roland Berger und die Investmentbank Lazard weltweit rund 650 Zulieferer analysiert haben zeigt, dass der Wandel in der Mobilitätsbranche erhebliche Auswirkungen auf die Automobilzulieferer hat. Felix Mogge, Partner bei Roland Berger, warnt: „Zulieferer müssen sich mit Hochdruck mit dem Wandel befassen, der auf sie zukommt.“ Und erklärt weiter: „Im Moment läuft ihr Geschäft noch gut und diese positive Entwicklung sollten sie jetzt nutzen, um sich auf die Zukunft vorzubereiten.“

„Die derzeit noch positive Marktlage spiegelt sich in Unternehmensbewertungen wieder, die in der Zulieferbranche aktuell immer noch über dem historischen Durchschnitt liegen“, sagt Christof Söndermann, Direktor bei Lazard. „Allerdings sorgt der sich durch die Megatrends abzeichnende Wandel bereits für erhebliche Unsicherheit in nahezu allen Bereichen der Zuliefererindustrie.“

Durch die gleichzeitige Wirkung mehrerer Trends werden die Aufgaben allerdings immer komplexer. Ein zentrales Thema, welches die Zulieferer betrifft sind die Ziele der Elektromobilität (2025 ca. 25% der Neuzulassungen in der EU und fast 50% in China) und ihrem Umbau der Wertschöpfungsketten.

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Klaus Reichert

Klaus Reichert

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Dr. Klaus Reichert

Unabhängiger, kreativer & konstruktiver Vision zu Innovation Coach / ex-Architekt/Pilot/Tech-Gründer / Calder/Giacometti/Technik-Museum Fan

Über 20 Jahre Erfahrung in der kreativen Innovationsberatung, bei digitalen und realen Innovationsprojekten. 79+ Projekte als Coach, Unternehmensberater, Beirat und Interim Manager in den Bereichen Telco, Technologie, Digital, Software, Produktion, Pharma, Bau. Beratene Unternehmen zwischen 228.000 und 1 MA. Praxisnahe Leistungen für mittelständische Unternehmen.

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