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Perspektiven entdecken lernen: Wenn wir das Umgehen mit dem Neuen nicht beherrschen, ist die Gefahr groß, dass wir uns wie Eisblockhersteller des ausgehenden 19. Jahrhunderts verhalten.

Diese hatten mit ihren genormten Eisstangen ihre Betriebe und Logistik hoch effizient organisiert, sowie die internationalen Märkte dominiert. Erzeugt und weltweit ausgeliefert wurden dabei viele Millionen Tonnen Eis pro Jahr, die in der Industrie und in Kühlboxen, auch in Haushalten, verwendet wurden.

Bis die elektrische Kälteanlage das Thema Kühlung revolutioniert und das Eis Business innerhalb kurzer Zeit komplett zerstört hat.

Kein Eisblockhersteller wurde Kühlschrankhersteller.

Gestern habe ich zwei Astronauten erlebt. Einer war ursprünglich Militärpilot. Der andere Wissenschaftler. Beide waren im Weltall. Und kamen verändert zurück. Sie haben ihre Missionen erfüllt, ihre Arbeit gemacht. Dabei haben sie aber auch den ultimativen Change-Prozess durchgemacht. Die Reise ins Weltall scheint tiefgreifend zu verändern.

Bill Anders, der Astronaut, der „Earthrise“, das wohl berühmteste Bild der Erde aus dem Weltall aufgenommen hat, sagte sinngemäß:

„Wir flogen hin, um den Mond zu entdecken. Aber was wir gefunden haben, ist unsere Erde.“

Bill Anders

Space-Tourismus wird ein „Ding“ werden. Nicht, dass man eine Weltraum Mission einfach mit einer normalen Reise gleichsetzen kann. Auch hier gibt es nicht die Silver Bullet, die einfache Lösung: Zwei Stunden im All, zwei Tage, werden beeindruckend sein, reichen aber nicht für den Change. Alle Astronauten haben sich meist Jahre vorbereitet auf den Einsatz, auf ihre Aufgaben im Weltall. So ist die verändernde Reise ins All der Höhepunkt einer langen Entwicklung, die schon viel früher begonnen hat. Die ultimative Gelegenheit zu lernen und zur Entwicklung. Siegmund Jähn hat gestern für mich die beste Lehre gezogen:

„Wir sind als Menschheit eigentlich sehr rückschrittlich, dass wir die großen Aufgaben immer noch zu wenig gemeinsam lösen.“

Siegmund Jähn

Machen wir (wieder) mehr gemeinsam. Große Themen wie die WTO, EU, UN Nachhaltigkeitsziele drängen sich auf. Aber auch gemeinsame Innovationsprojekte. Die Aufgaben werden komplexer, wir brauchen den Zusammenhalt. Zu idealistisch? Mir egal, ich habe es von einem gehört, der im Weltall war und den ultimativen Change-Prozess selbst erlebt hat.



„Nur durch Begeisterung läßt sich auf dieser Welt etwas zum Besseren wenden.“

Ein außergewöhnlicher Mitarbeiter des Flughafen Münchens, der ungenannt bleiben will




Die Veränderung des eigenen Geschäfts ist eine große Herausforderung. Vor allem, weil diese meist im laufenden Betrieb geschehen muss. Am Anfang dieser Reise stehen die Insights über Veränderungen im Markt und die daraus resultierende Einsicht, dass sich etwas im Unternehmen verändern muss. Weiterlesen




Vor mehreren Jahren bin ich über das Konzept der „Non-Fokusgruppen“ bei einer Recherche gestolpert. Ich glaube, es hat seine Wurzeln in der San Francisco Hippie Bewegung. Ich war auf der Suche nach einfachen Methoden, die es gerade Produktmanagern und Marketingverantwortlichen ermöglichen, andere Blickwinkel einzunehmen, vor allem radikal andere, um bestehende Produktfamilien substantiell weiter zu entwickeln. Weiterlesen




Eine neue Zeitschrift „changement!“ (ja mit Ausrufezeichen) ist auf dem Markt und will Fach- und Führungskräften Hilfen geben bei Veränderungsprozessen. Diese Ziele hat sich die Redaktion um Chefredakteur Martin Claßen vorgenommen:
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Nur durch Begeisterung läßt sich auf dieser Welt etwas zum Besseren wenden




„Nur durch Begeisterung läßt sich auf dieser Welt etwas zum Besseren wenden.“
G. Sellmeier