Beiträge

Klimaschutz findet auf kommunaler Ebene statt. In Städten und Gemeinden leben die Menschen, haben einen Zusammenhalt. Es werden die Auswirkungen des eigenen Handelns schneller sicht- und erlebbar. Viele Projekte des Klimaschutzes nehmen hier ihren Anfang. Städte sind heute die Heimat von mehr als 50% aller Menschen. Hier wird mehr als zwei Drittel der produzierten Energie verbraucht und es entstehen drei Viertel aller CO2 Emissionen.

Beispiel Kopenhagen

Die dänische Metropole will bis 2025 die erste COs-neutrale Hauptstadt sein. Sie hat gute Ausgangsvorraussetzungen. Die Stadt hat bereits heute einen hohen Anteil an Windenergie. Die Fahrradautobahnen in Kopenhagen sind mittlerweile schon fast berühmt. Schnellstraßen, optimiert für den Radverkehr, haben vieles ausgelöst. In meinen Augen vor allem, dass Menschen anfangen, im Bereich des Verkehrs umzudenken. Zu begreifen, dass nicht nur das Auto einen Platz im vor allem städtischen Straßenverkehr hat. Zunehmend wird anderen Teilnehmern wie Radfahrer, Fußgängern und gerade den öffentlichen Verkehrsmitteln Platz eingeräumt.

Vier Bereiche stehen in Kopenhagen im Fokus

Das Video zeigt die zentralen Punkte:

Energieverbrauch

Maßnahmen wie senken des Energieverbrauchs der Bürger auch durch energieeffiziente Neubauten und Renovierungen, LED Licht, smarte Heizungssteuerungen, Fernwärme. (Video)

Mobilität

Maßnahmen wie 375 km Radspuren führen dazu, dass fast ein Drittel aller Fahrten in Kopenhagen mit dem Fahrrad gemacht werden, fast so viel wie mit dem Auto. Den Ausbau des öffentlichen Verkehrs durch neue U-Bahnen, neue elektrisch angetriebene Busse, Ausbau des Carsharing und elektrisch angetriebener Autos (Video)

Energieproduktion

80% der CO2-Emissionen kommen heute aus der Energieproduktion. 2025 soll die Energieproduktion aus regenerativen Energien und Müllverbrennung kommen. So trägt gerade der Umbau der großen Heizkraftwerke zu einem enormen Schub bei. Müllheizkraftwerke sind architektonische Meisterleistungen und stehen neben Jachthäfen. Klimaanlagen werden mit Meerwasser betrieben. Die Stadt baut 360 Windräder bis 2025 um die Stadt herum und Offshore.  (Video)

Führen durch Vorbild

Die Stadtverwaltung geht mit gutem Beispiel voran. Durch die Renovierung von Bestandsgebäuden und Anpassung von Bauvorgaben. Beim Einsatz von energiesparenden LED Leuchten in Strassenlaternen und Lehrprogrammen in Kindergärten (Video)

Vision als zentrales Element

Zentrales Element des Vorgehens ist meines Erachtens die große Vision der CO2-neutralen Stadt, die alle Entwicklungen treibt. Es lassen sich ganz andere Bewegungen auslösen, wenn der Grund stimmt und von den Beteiligten angenommen wird. Es macht einen Unterschied bei der Akzeptanz der Menschen, wenn z.B. Staus durch U-Bahnbaustellen wahrgenommen werden als ein weiterer Schritt auf ein großes gemeinsames Ziel wie CO2-Neutralität statt als reine Störung. Energien von vielen Menschen werden durch eine starke Vision gebündelt. Einzelne können eigene Beiträge leisten. Die starke Vision hilft, Energien auf Lösungen statt auf Probleme zu lenken.

Seit einiger Zeit arbeite ich an einem Innovatoren Podcast. Jetzt ist die Website live.

Auf dem St. Galler Start Summit, der führenden Schweizer Entrepreneurship Konferenz, habe ich im März 2018 meine Podcast Idee bei Startfeld vorgestellt und viel konstruktives Feedback bekommen. Nach Lean Startup habe ich die Idee weiter entwickelt, jetzt ist die Website live.

Ziel ist es, über Gespräche Innovatoren zusammen zu bringen. Grundsätzlich eine ernsthafte Sache, aber entspannt und unterhaltsam gemacht. So lernen die Zuhörenden sowohl die persönliche Seite kennen, als auch ihre Vorgehensweisen.

Ich freue mich schon auf den Austausch mit einem internationalen Kreis außergewöhnlicher Menschen. Auf ihre Geschichten, Visionen, Erlebnisse, Siege und Fehler, Ideen, Lieblingskonferenzen und -Methoden. Das wird eine spannende Reise.

Alle Informationen zum Podcast unter the2pt5.net Für alle, die über mein neues Projekt informiert bleiben wollen, gibt es einen Newsletter. 

Am 25. Januar haben Unternehmer die Gelegenheit, ihre Fragen rund um Innovation und Business Design in individuellen Videokonferenzen mit mir zu klären. Im AMA smart Innovation & Business Design (Ask Me Anything) besprechen wir Themen aus meinem smart Innovation Beratungsprogramm wie

  • Methoden für innovative Produkte und Dienstleistungen
  • Digitale Geschäftsmodelle
  • Agile Unternehmensprozesse
  • Kreativität und Kundenorientierung im Produktentwicklungsprozess
  • Unternehmensstrategien in Zeiten des Digitalen Wandels

Ask Me Anything Innovation für Unternehmerinnen und Unternehmer

Das Ask Me Anything smart Innovation & Business Design ist hilfreich für engagierte Unternehmer, Unternehmerinnen, Innovationsmanager und Business Designer und dauert jeweils 25 Min.

Teilnahme kostenlos, Buchung erforderlich

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Buchung über meinen Terminkalender ist erforderlich. Es sind sieben individuelle Termine verfügbar. Ich empfehle eine frühzeitige Anmeldung.

Neugier? Treibt Innovation. Aber sie braucht die Empathie zur Vervollständigung.

Denn Empathie ist die Grundlage für

  • Führung
  • Kundenorientierung
  • Menschlichkeit




Es gibt immer wieder Menschen, die die Notwendigkeit von Innovation in Frage stellen. „Es läuft doch!“ kommt dann. Oder „Wir brauchen keinen Wandel!“. Sehr kurzfristig betrachtet stimmt das. Doch wir müssen wir nur etwas weiter zurück schauen, je nach Branche reichen schon fünf bis zehn Jahre, in die Vergangenheit. Dann sehen wir schnell, dass sich die Umstände ständig ändern, unter denen wir leben und tätig sind – die Welt um uns herum und ihre Grenzen unterliegen ständiger Veränderung. Ein sehr beeindruckendes Beispiel für mich war dieses Video, das die Veränderung der Grenzen Europas zeigt. Im Zeitraffer der letzten 2.500 Jahre.




In vier Wochen ist Weihnachten. Eine Gelegenheit, Impulse zu geben, anderen eine Freude zu machen oder sich selbst zu belohnen. Hier vier Geschenkideen für Innovatoren:

Der Klimawandel beschäftigt uns auch 2019: Bäume selber pflanzen (die lokale Baumschule besuchen!) oder pflanzen lassen mit Plant For The Planet bzw. dem Karlsruher Klimafonds.

Ideen und vor allem Zusammenhänge sehen am besten aus, wenn man sie gemeinsam am Whiteboard (oder am Fenster, falls kein Whiteboard verfügbar ist) entwickelt. Der beste Whiteboardmarker kommt von Neuland. Warum der Beste? Er unterscheidet sich eindeutig von Flipchartstiften, ist definitiv nicht permanent, rollt niemals weg und hat zwei Breiten in einem Stift.

Eines ist klar: das wichtigste und auch kleinste Innovationstool sind Haftnotizen. Hier ist der Sweetspot aus Nutzung, Nachhaltigkeit, Verfügbarkeit und Preis nicht ganz einfach. Deswegen einfach einen Vorrat anlegen und immer ausreichend Post-it parat haben. Haftnotizen aus Recyclingpapier, mit dem Blauen Engel ausgezeichnet.

Oder einfach garnichts kaufen. Und einem jungen Innovator/in einen unvergesslichen Impuls geben: Mit der Bahn nach München ins Deutsche Museum und z.B. die Experimentier-Werkstatt besuchen.

Schöne Vorweihnachtszeit!



  1. Ignoriere Megatrends als störende Veränderungen
  2. Sprich mit niemandem über Deine Ideen
  3. Verschwinde unscheinbar in der Masse
  4. Sei ohne Kooperationspartner tätig
  5. Halte schwache Teams an der kurzen Leine
  6. Sei ohne Leidenschaft bei der Sache
  7. Empfinde Kunden als Störung
  8. Sag immer „ja aber!“ statt „Ja, und…“
  9. Meide Neuland & führe nur das Bestehende weiter
  10. Gib auf, wenn ein Prototyp nicht gleich funktioniert
  11. Arbeite ziellos ohne Vision