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Seit kurzer Zeit habe ich ein neues gefördertes Beratungsprodukt, welches für kleine und mittlere innovative Unternehmen (KMU) ideal ist. Ziel des vom Bundesministerium für Arbeit (BMAS) aufgelegten Programmes ist Innovation als ständigen Vorgang bei den Mitarbeitenden zu etablieren und zudem digital Fortschritte zu machen.

Dabei werden aus der Softwarebranche bekannte Vorgehensweisen auf Anforderungen von KMU in klassischen Branchen übertragen und nutzbar gemacht. An einem für das Unternehmen relevanten Thema lernen sowohl die Mitarbeitenden als auch die Geschäftsführung das agile Herangehen an Projekte kennen und die Vorteile für die Umsetzung zu schätzen. So können gleichzeitig neue Verhaltensweisen im Unternehmen etabliert werden und neue digitale Geschäftsmodelle gefunden werden.

Die Förderung dieses Coachingprozesses beträgt 80% für mittelständische Unternehmen, die den KMU-Kriterien entsprechen und gilt für nahezu alle Branchen, hier gibt es Details zum geförderten Innovationscoaching.

Ich habe im September Best Practice Beispiele auf der „Energy4u : Connect Ideas2Business“ Konferenz in Karlsruhe vorgestellt und gutes Feedback bekommen. Ich konnte zudem weitere smarte Tools und Förderungen für Innovation in KMU zeigen.

So bringt Innovationscoaching auch kleine und mittlere Betriebe voran.

In vielen Reden hören wir das Wort „Vision“ vor allem wenn es um Innovation geht. Als Berater und Coach für Smart Innovation fällt mir immer wieder auf, wie häufig man leere Worthülsen hört. Eine Vision kann nur inspirieren und leiten, wenn sie eine echte Bedeutung hat und ernsthaft gemeint ist – ohne die übliche Phrasendrescherei. Die stört nur.

Doch wie kommt man, auch als Startup oder KMU, zu einer starken Vision? Der erste Schritt ist die Bereitschaft dazu. Man braucht viel Offenheit und Energie, um eine Firmenvision zu erarbeiten, die genug Kraft entfalten kann. Ein Mittel dazu ist Visioning, ein Vorgehen, um die passenden Zukunftsbilder zu schaffen und die Orientierung für Entscheidungen zu finden.

Bereit für die Umsetzung? Hier geht es weiter zum Visioning.

Die Amazon Dash Buttons sind jetzt auch in Deutschland erhältlich. Mit dem Druck auf den Knopf dieses sehr einfachen Gerätes ist es möglich, genau eine Aktion auszulösen. Elektronisch simpel und sehr kostengünstig herstellbar, erlauben es die Dash Buttons auf Knopfdruck genau ein Produkt automatisch auf Amazon nachzubestellen. Die Konfiguration erfolgt über eine App, dass heisst, dass keinerlei Display im Dash Button sein muss. An das Internet angebunden wird der Button über WLAN. Amazon hat natürlich ein differenziertes Geschäftsmodell: der Dash Button funktioniert nur mit dem „Amazon Prime“ Abo-Modell für (aktuell) Lieferungen und Inhalte. Hätte ich das Geschäftsmodell gebaut, würde ich die Markenartikler ebenfalls zur Kasse bitten für diese Vorzugsbehandlung. Und ich würde es als MVP sehen für die Einführung von Kanban-Logistiksystemen in Unternehmen.

Natürlich ist der Amazon Dash Button eine Lösung für den B2C-Bereich, für Consumer. Stellen wir uns den Einsatz aber in kleinen und mittleren Unternehmen – den KMU – vor, ist leicht eine sehr nutzbringende Anwendung des Dash Buttons oder einer vergleichbaren Lösung denkbar.

Viele Unternehmen regeln ihre Produktion bzw. ihre Produktionslogistik über das sogenannte Kanban-System. Beim Erreichen eines bestimmten Mindestbestandes im Teilelager wird über die Kanban-Karte eine Nachbestellung manuell durch einen Mitarbeitenden ausgelöst. Dieser manuelle Teil könnte auch in einem kleinen Unternehmen durch einen Dash Button oder ein vergleichbares System eines anderen Anbieters ersetzt werden und würde so eine einfache Industrie 4.0 Anwendung in KMU ermöglichen. Vorteilhaft könnten auch die dabei entstehenden Daten sein.

Mit der Zeit kann man sich weitere Lösungen vorstellen, die über das Prinzip des „ein Knopf = eine Aktion“ hinausgeht. Z.B. verschiedene Aktionen durch einfache Knopfdruckkombinationen. Wie das heute schon geht, zeigt der Jawbone Up Move Tracker (Seite im Archiv): mit genau einem Knopf und integrierten LED Symbolen können vielfältige Aktionen ausgelöst werden, wie das Beispielvideo zeigt.

Und wenn ich den Gedanken weiterdenke: durch die Verbindung von einem Dash Button oder einem vergleichbaren System mit einer Plattform wie Zapier oder IFTTT wären viele weitere denkbaren Aktionen im Bereich Industrie 4.0 gerade für KMU machbar. IFTTT hat schon damit angefangen mit der Do Button App und den Flic Buttons. Alle Lösungen sind (noch) für den Consumer Bereich, der Schritt in die Industrie dürfte klein sein, vorausgesetzt es findet sich Vertrauen in eine Plattform, die von Button-Nutzern und Anbietern unterstützt wird. Weitere Schritte? Direkt in Geräte einbauen…

Vor zehn Jahren, im Mai 2002, wurde Reichert Consulting GmbH in Karlsruhe gegründet. Nach mehreren Jahren in der Beratung für kleine und große Firmen, war die Transformation zur GmbH der richtige Schritt. Wir haben die Präsenz am Bodensee und in Karlsruhe kontinuierlich ausgebaut. Die Liste der Themen, Projekte und Referenzen ist stetig gewachsen. Eine wichtige Entwicklung ist der Ausbau des Kompetenzbereichs „grüne Produkte und Dienstleistungen“ sowie Vorträge und Seminare zu unseren Themen.

In den letzten Jahren habe ich zudem außergewöhnliche Menschen gefunden, die mit ihren Fähigkeiten sich und mich gut ergänzen und großartige Partner sind.

Ganz im Zeichen des Verbreitens guter Ideen verlosen wir zum 10. Geburtstag 10 Seedball-Sixpacks. Seedballs haben ihren Ursprung im Guerilla Gardening in amerikanischen Großstädten. Was ist das nun? Pflanzensamen sind mit Erde vermengt zu einer Kugel geformt und getrocknet. Diese Kugeln kann man auf Brachflächen werfen, auch unerreichbar hinter Zäunen, und mit etwas Glück entsteht eine Blumenwiese.

Weitere Informationen zum Thema Seedballs.

„Woran es hapert, sind die Inhalte des klassischen BWL-Studiums: Sie sind in erster Linie auf Großunternehmen und Mittelständler ausgerichtet … Ein klassisches BWL-Studium ist für angehende Gründer nicht erforderlich und bringt herzlich wenig. Es vermittelt zu wenig Praxiswissen, und es dreht sich zu sehr um vorhandene Strukturen.”

Ein Gründer blickt zurück: Interview im Spiegel →

Die Innovationsgutscheine des Landes Baden-Württemberg sind ein pragmatisches und wirkungsvolles Mittel, Innovationen in kleinen Unternehmen voran zu treiben. Die Ausrichtung ist praxisnah und die Beantragung unkompliziert. Weiterlesen

Mittelständische Unternehmen dürfen sich freuen: Mit dem aktuellen Förderprogramm der ESF zahlt sich Innovations-Knowhow von extern gleich doppelt aus.

Das Förderprogramm „Coaching“ des Europäischen Sozialfonds in Baden-Württemberg fördert Coaching-Maßnahmen im Zusammenhang mit Innovationsvorhaben und der Reduzierung des Energieverbrauchs u.a. mit der Übernahme der Coaching-Ausgaben zu 50%.

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