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Es ist eine echte Startup Innovation :) die „Dallas Startup“ Pitches finden in einem Tesla P90D statt. Die Uhr läuft. Und als Zeichen des Abschlusses gibt der Interviewer/Fahrer elektrisch „Gas“. Das Elektromobil beschleunigt im „Ludicrous Mode“ Weiterlesen

„Have a high pain threshold. (…) Whatever you’re doing, it has to be great product or service. It has to be really great. (…) It cant’t just be slightly better. (…) Constantly seek criticism. (…) Really like what you are doing.“ Startup Tipps von Tesla Gründer Elon Musk

Die Tesla Powerwall ist nicht die einzige dezentrale Batterie für den Einsatz im Wohnbereich. Aber die mit der stärksten Anziehungskraft für ganz normale Verbraucher (=Käufer). Bei Tesla wird dieses an sich technische Objekt zu einer Art Statussymbol, das sogar an der Aussenwand oder ganz untypisch für eine haustechnische Einrichtung im Wohnbereich installiert werden kann. Die positive Klimabilanz solcher Systeme wird sich wahrscheinlich erst einstellen, wenn sie tatsächlich weit verbreitet und vernetzt sind und vor allem im Einklang mit schwankender Energieerzeuger sind wie PV-Module oder Windrädern.
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Unglaublich, wie sich die Segel entwickelt haben. Oracle Team USA und die anderen Teams haben jetzt „Flügel“ und fliegen über das Wasser. Sehr beeindruckende Entwicklung.

„Sag mal Klaus, warum hast Du in Deinem Buch nicht über den e-Golf geschrieben, wenn Du ihn so gut findest?“

Diese Frage kommt immer wieder auf bei Gesprächen über Innovationen im Mobility Bereich. Denn es stimmt, ich habe den BMW i3 (und den BMW i8) in meinem Buch „Echte Innovation schafft sich ihren Markt selbst“ als Beispiel erwähnt, den neuen e-Golf aber nicht. Es gibt sehr gute Gründe. Im Sinne der Klarheit ist Reduktion wichtig. Und dann muss man sich eben entscheiden, welche der – wenigen – Beispiele man eben nehmen will. Und diese Entscheidung hat BMW leicht gemacht. Es gibt eben mit dem i3 nicht nur ein „langweiliges“ Volumenmodell, vergleichbar mit dem e-Golf, sondern auch gleichzeitig den aufregenden i8. Beide kamen in den Jahren vor dem offiziellen Launch sehr häufig gemeinsam in der Kommunikation vor. So hat nicht nur die Entwicklung von der Technologie  Einheit profitiert, sondern auch die kommunikativen Bereiche Branding und PR im Vorfeld des Produktlaunches. Zudem scheiden beide die Geister, i3 und i8, sie rufen Emotionen hervor. Nicht immer nur positive. Doch die Zielgruppe wurde langfristig aufgebaut und steht hinter den neuen Fahrzeugen. Das geht sogar soweit, dass es eine Gruppe der „i8-Spotter“ gibt, die ihre Entdeckungen sofort in den sozialen Medien verbreiten.

Was mir aber noch viel wichtiger war bei der Auswahl der Beispiele: i3 und i8 sind radikal neu. Sie werden als Technologieträger genutzt und tragen neue Strukturen, Prozesse, Technologien und Designgrundsätze in die Organisation BMW, in die Köpfe der Mitarbeiter, der Händler, der Kunden. Und von Journalisten. Plötzlich ist ein neues Auto auch ein Thema für bisher fachfremde Medien. Dies ist sicher auch der Konsequenz geschuldet, mit der BMW das Projekt durchzog: „Born electric“ wirkt als Slogan für eine neue Zeit. Der benzingetriebene Rangeextender, der als Extra-Ausstattung die Reichweite beliebig erhöht, ist ein Kaufgrund für die Langstreckenfahrer, wird aber so gut wie garnicht erwähnt, weil er die Botschaft des konsequenten Elektroautos verwässert.

Und hier kommt der e-Golf ins Spiel: ein fantastisches Auto mit hoher Qualität. Und wer den Golf schon kennt, braucht sich kein bisschen umorientieren.  Weder in der Ästhetik, noch in der Bedienung. Der e-Golf wird auf derselben Fertigungsstrasse wie die anderen Golf gebaut und musste damit natürlich den Anforderungen der Produktionsmenge der Benziner und Diesel (noch) folgen (bis in einigen Jahren die Zahlen anders herum sein werden). Um dem e-Golf den Sex-Appeal des i3 zu geben (dem ihm seine Anhänger zuschreiben), braucht es schon Captain Kirk und Mr. Spock von der Enterprise und die Selbstironie von William Shatner. Und ja, der VW XL1 taucht auch kurz auf: mein aktuelles Lieblingsauto, technisch anspruchsvoll, niedriger Verbrauch. Aber Emotionen weckt er eher bei Nerds. Und diese Emotionen sind nun mal sehr wichtig bei einem Produkt. Bei der VW-Kampagne merkt man, dass es gerade auch den Machern Spaß gemacht hat und sie sich einen Jugendtraum erfüllen. Doch eine Kampagne bringt noch keine neue Innovationskultur ins Unternehmen.

Endlich ist der schon lange angekündigte Cargo Scooter von LIT Motors verfügbar. Die Firma hat eben eine Kickstarter Kampagne für den elektrisch angetriebenen Motorroller gestartet. Auch wenn uns die Idee des Transports von größeren Menge auf einem Roller erstmal eigenartig vorkommen mag, in vielen asiatischen Ländern ist das ganz normal. Hier werden riesige Mengen transportiert und teilweise fahren mehrere Menschen gleichzeitig mit. Es zeigt sich, was entstehen kann, wenn über Grenzen hinaus gedacht wird. (Update) Zur Fotostrecke der Zeit.

Bei der CES 2011 (Consumer Electric Show) wurde neben dem App für Elektoautos (siehe Blog-Artikel letzte Woche) und einigen anderen Innovationen auch das EN-V (Electric Networked Vecicle) von General Motors vorgestellt.

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