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„In einer friedlichen Familie kommt das Glück von selber.“ Chin. Sprichwort.

Produkte dienen dem Kernziel eines Unternehmens und beziehen ihre Daseinsberechtigung aus einem nachgefragten Kundennutzen. Einzelne Produkte können in der Regel nicht alle vom Markt gefragten Funktionen beinhalten, aber einen hohen Bekanntheitsgrad erreichen, wie beispielsweise Aspirin, Heinz Ketchup und Hilti Bohrmaschinen. Produktfamilien sind ein bewährtes Mittel, um weitere Kundenanforderungen, unterschiedliche Zielgruppen oder Märkte effizient abdecken zu können und zusätzliche Umsatzpotentiale zu erschliessen. Dabei ist eine Produktfamilie nicht auf haptische Produkte beschränkt. Gerade das Internet bringt eine Vielzahl von leicht skalierbaren Möglichkeiten, die nicht nur Großunternehmen sondern auch dem Mittelstand zur Verfügung stehen. Anhand von Beispielen betrachten wir exemplarische Produkte und deren Ausbau zu einer Familie. In einer Übung erstellen wir mit Hilfe einer Matrix die Kriterien für eine Produktfamilie ausgehend von einem Produktbeispiel. Eine Übersicht folgender Schritte leiten wir zum Abschluss ab. Der Vortrag ist ein Auszug aus dem Seminarprogramm von Dr. Klaus Reichert zu den Themen Innovations- und Produktmanagement, Strategie und Kreativitätstechniken. Klaus ist Unternehmensberater, Interim Manager und Coach in Überlingen und ist tätig für große und mittelständische Technologie- und Dienstleistungsunternehmen.

Der Vortrag dauert ca. eine Stunde. Im Anschluss bleibt noch ausreichend Zeit auf Fragen einzugehen, oder konkrete Beispiele aus Unternehmen gemeinsam zu diskutieren.

Di., 08.02.2011 | 19:00 | Hotel Gasthof „Goldene Uhr“, Saarlandstr. 44, 88212 Ravensburg

Eine Veranstaltung der Wirtschaftsjunioren Bodensee-Oberschwaben.

Heinz hat mehr als „57 Varieties“. Schon lange. Das war ein früher Marketingansatz, der heute noch funktioniert, um die Vielfalt deutlich zu machen, ihr ein Gesicht zu geben. Viele Menschen werden bei dem Wort „Ketchup“ die Nase rümpfen. Für eine große Zahl Liebhaber gehören mehrere Sorten einfach in den Kühlschrank zur Auswahl. „57“ klingt schon nach viel, ist aber überschaubar. Und es wird für jeden etwas dabei sein.
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produktmanager

Immer mehr kleine und mittelständische Unternehmen erkennen mittlerweile die Bedeutung, die ein funktionierendes Produktmanagement für ihren geschäftlichen Erfolg hat. Selbst ein ideal funktionierendes Produktmanagement kann immer nur so gut sein, wie es die Innovationskultur des Unternehmens zulässt. Daher ist es notwendig, kontinuierliche Innovation im Leitbild des Unternehmens zu verankern und die Ansprüche auch in die Tat umzusetzen. Und doch herrscht bei Vielen Unklarheit über die Aufgaben eines Produktmanagers.

In einem Satz zusammengefasst: Der Produktmanager ist der interne Auftraggeber für neue Produkte und Dienstleistungen, sozusagen der Unternehmer im Unternehmen. – Der Produktmanager trägt die End-to-End-Verantwortung für ein Produkt oder eine Produktlinie von der Konzeption über den Ausbau bis zum Abmanagement seiner Produkte. Das Ergebnis seiner Arbeit muss nicht zwangsläufig ein „Produkt“ im klassischen Sinne sein, es kann sich auch um eine Dienstleistung, einen neuen Prozess oder die Auswahl und Steuerung von Dienstleistern und Partnern handeln.
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