Das Schlusskapitel des Buches „Der Aufstieg des Geldes“ von Niall Ferguson ist sehr aufschlussreich:

„Ich bin mehr denn je überzeugt, dass man erst, wenn man die Ursprünge der finanziellen Arten kennt, die fundamentale Wahrheit über das Geld begreifen kann: dass sich die Finanzmärkte keineswegs zu einem „Monster entwickelt haben, das in die Schranken verwiesen werden muss“, wie der deutsche Bundespräsident kürzlich beklagt hat, sondern der Menschheit einen Spiegel vorhalten, der an jedem Tag zu jeder Zeit enthüllt, inwieweit wir uns selbst und die Ressourcen der Welt wertschätzen. Es ist nicht der Fehler des Spiegels, wenn er unsere Makel ebenso deutlich wiedergibt wie unsere Schönheit.“

Um es anders zu sagen: nicht die Heuschrecken sind das Problem, sondern wir alle, die wir immer beliebig hohe Zinsen erwarten, ohne uns über die Herkunft dieses Geldes Gedanken zu machen.

Buchbesprechung beim Deutschlandradio, bei der FAZ, weitere. Wikipedia Eintrag des Autors.