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Tim Berners-Lee, der Erfinder des World Wide Web hat ein neues Projekt: mit seinem Startup Inrupt möchte er das Internet wieder auf den ursprünglichen Kurs zurückbringen. Im Zentrum steht die Dezentralisierung von Daten, die Trennung von Daten und Applikationen. Eine Entwicklung, die gegen das große Sammeln weniger Unternehmen wie Google und Facebook gerichtet ist und dem Einzelnen wieder Autonomie zurückgeben soll. Das Ziel ist zweigeteilt: jede/r Nutze/r soll selbst entscheiden, welche Daten er oder sie teilen möchte. Und Anwendungen/Apps sind mit einer universalen Schnittstelle miteinander verbindbar. Das erste Produkt ist Solid und richtet sich an Entwickler, die neue Anwendungen auf dieser Basis entwickeln.

Nostalgie oder Zukunft? Man könnte meinen, Tim Berners-Lee ist Nostalgiker. Auch ich musste an meine Anfänge mit dem Internet Mitte der 90er denken: das World Wide Web war ein großes Versprechen. Eine Technologie, die Menschen verbunden hat, die tatsächlich Einzelnen potentiell die weltweite Reichweite gegeben hat, die sonst nur große Unternehmen mit riesigen Apparaten hatten. Und eigentlich erleben wir wieder diese Zeit. So ist Inrupt für mich ein Zeichen, dass im Internet Neues ständig hervorkommen kann. Auch das Internet ist der Transformation der Digitalisierung unterworfen und wandelt sich gerade wieder. Es gilt das selbstgewählte Mantra ehemaliger Startups und jetziger Großunternehmen: „disrupt everything“ bedeutet wirklich das: alles wird immer wieder verändert. Auch die Disruptoren von einst. „The future is still so much bigger than the past.“

Es bleibt spannend.

Ein Klick und von überall her man hat man einen Dienst gestartet: das Internet bringt uns Services vielfältigster Art in kürzester Zeit. Die Beispiele können sehr schnell sehr speziell sein, zuerst kommen aber die großen Namen in den Sinn:

  • Google für das Auffinden von „allem“
  • Amazon für den Kauf von „allem“
  • Whatsapp für Chat, Kurznachrichten und Sprache
  • Youtube für Video
  • Facebook für den Austausch
  • eBay für Auktionen
  • Evernote für Notizen
  • Google Maps für Karten etc.

Die Microsoft Suchmaschine Bing braucht es nicht, so lange Google einen guten Job macht. Die weltweite Verfügbarkeit eines Online Dienstes bringt es mit sich, dass eigentlich nur ein Dienst ausreicht, für den jeweiligen Anwendungsbereich. Der Nutzen für den Einzelnen steigt meist mit der Größe des Netzwerkes. Das macht auch kommerziell Sinn. Der Anbieter hat damit idealerweise die Ressourcen, den Dienst ständig weiterzuentwickeln und die Technologie auf einem „state-of-the-art“ Zustand zu halten. Platt gesagt: in einer idealen Welt braucht es nur Google und nicht auch noch Bing.

Weil Konkurrenz aber das Geschäft belebt, hat natürlich auch „das Andere“ seinen Platz. Und „das Dritte“. Sowie „das Neue“, welches immer wieder auftaucht und zur passenden Zeit bereit steht, das Bestehende abzulösen.

Und schon schließt sich der Kreis der Innovation.

Wir feiern Geburtstag! Reichert Consulting GmbH wurde am 31. Mai 2002 gegründet.

Über 11 Jahre haben wir eine Menge bewegt, Ideen gehabt, vieles gesehen und gemacht. Manches wurde Realität, anderes liegt in der Schublade, anderes kommt noch. Wir haben dazu beigetragen, dass Unternehmen innovativer wurden, Menschen ihr Kreativitäts-Potential erkannt haben, Firmen neue Ziele entwickelt haben. Die Welt hat viel gesehen in diesen 11 Jahren. Hier eine kleine und vollkommen subjektive Auswahl. Auf weitere kreative Jahre.

Alle 11 Geburtstagsvideos:

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Jeff Bezos hat viele Ideen für die Zukunft des Internets. Er ist sich bewusst, dass wir erst am Anfang der Entwicklung stehen und sucht laufend nach neuen Ideen. Hier direkt per E-Mail Jeffs Bezos eine Idee senden.

Jeff Bezos von Amazon hat viele Ideen für die Zukunft des Internets und die Digitalisierung des Handels. Er ist sich bewußt, dass wir erst am Anfang der Entwicklung stehen und sucht laufend nach neuen Ideen. Man kann ihm auch direkt Ideen schicken: :)

Hier seine E-Mail-Adresse Jeffs Bezos.

eCommerce Amazon Jeff Bezos

Jeff Bezos hat für sein eCommerce Imperium sehr viel gelernt von dem Walmart Gründer Sam Walton. Der Allesverkäufer: Jeff Bezos und das Imperium von Amazon (aktualisierte 2. Auflage) ist ein spannendes Buch über den Aufbau von Amazon, bei dem auch Entrepreneure etwas mitnehmen.

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