Elektrische Schiffe sehen anders aus und werden aktuell am Rand der Welt gebaut

Im Schiffsbau sind Innovationen, Effizienz und klimafreundliche Technologien im Kontext des Klimawandels entscheidend, wobei zunehmend neue Konstruktionsansätze gefragt sind. Während Unternehmen in Übersee bei Pioniertechnologien vorne liegen, braucht es Innovation und eigene klimafreundliche Technologien um im internationalen Wettbewerb den Anschluss zu finden.

(c) Screenshot Incat/Youtube

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Gerade im Schiffsbau zeigt es sich, wie wichtig Effizienz ist. Ein zentraler Aspekt ist Leichtbau in der Konstruktion. Aber vor allem zeigt es sich, dass der Entwurf von Schiffen das Thema Effizienz von Anfang an berücksichtigen muss. Und dann kommen andere Schiffsformen dabei heraus. In vielen Fällen bedeutet das: zwei oder mehr Rümpfe statt nur einem dicken Ding, das durch das Wasser gedrückt werden muss. Auch Segel bzw. segelähnliche Technologien gehören dazu.

Kurzum: auch der Schiffsbau braucht Innovation und muss neue Wege gehen, um die Schifffahrt klimaneutral zu bekommen. Das mag dann erstmal ungewohnt ausschauen, vor allem maritime Traditionalisten werden sich damit schwertun. Elektrische Schiffe sehen anders aus und werden an einem anderen Ort gebaut.
Viel schlimmer ist aber, dass diese Technologie am Rand der Welt bei Incat in Tasmanien entsteht und kommerzialisiert wird. Und nicht in Kiel, Bremen, Stralsund, Hamburg, Pappenburg. Dort stehen teilweise die Betriebe leer und werden von Investor zu Investor weitergeschoben. Auch weil sie ein Spielball der Politik wurden und die Werften keine proprietären Technologien und eigenen Produkte haben, sondern eben Produktions-Auftragnehmer sind. Sie sind dabei sicher gut. Doch eben im weltweiten Wettbewerb und fast beliebig austauschbar.

Das Auf und Ab, das Werden und Vergehen, dieses Weitergehen von Industrien an andere Orte, ist Teil der Geschichte. Der Ort, an dem Schiffe wie die Titanic gefertigt wurden, ist heute quasi ein rostiges Museum. Deutsche Werften haben auf englische Technologien aufgebaut. Beim Bau von regulären Schiffen nimmt mittlerweile Korea eine zentrale Stellung ein und hat die Aktivität in Europa abgelöst. Und die echten „Cutting Edge“ Schiffe entstehen am Edge, am „Rand der Welt“, südlich von Australien.

Und in Europa? Die wackeren Pioniere in dem Bereich sitzen in Polen, Finnland, Schweden. Der „Zug“ ist erst auf dem Weg zum Bahnsteig und noch nicht abgefahren.

Video

Kurze Vorstellung des Familienunternehmens Incat in Tasmanien.

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Tasmanien – der Ort am „Rand“ der Welt

Oder wenn man diese Karte ansieht, mitten drin.

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