Als Familienunternehmen Chancen der Energiewende realisieren

Innovationen in der Energiewende: Wie Schoenergie als Familienunternehmen erfolgreich in erneuerbare Energien investiert hat.

Gerd Schöller Schoenergie

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Die Energiewende ist weit mehr als eine rein physikalische oder technische Herausforderung. Sie ist ein riesiges unternehmerisches Chancenfeld, das Mut zum Experimentieren und die Bereitschaft zur ständigen Neuerfindung erfordert. In Episode 154 des Smart Innovation Podcast spreche ich mit Gerd Schöller, Mitgründer des Familienunternehmens Schoenergie, über eine beeindruckende Wachstumsgeschichte im Bereich der erneuerbaren Energien.

Unternehmertum in der Energiewende: vom Experiment vierer Brüder zum Familienunternehmen mit 400 Mitarbeitenden

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Beobachtungen & Erkenntnisse

Die Evolution eines Familienunternehmens

Die Geschichte von Schoenergie begann fast schon symbolisch: Die erste Photovoltaik-Anlage wurde vor 18 Jahren auf einem elterlichen Gartenhau in Eigenregie errichtet. Heute ist daraus ein Familienunternehmen mit über 400 Mitarbeitenden gewachsen, das die gesamte Wertschöpfungskette von der Erzeugung über die Speicherung bis zur Lieferung von Energie abdeckt.
Dieser Weg war geprägt von massiven technologischen Sprüngen und „Economy of Scale“-Effekten, welche die Solarenergie heute zu einer der wirtschaftlichsten Energieformen gemacht haben.

Innovation durch Kooperation

Ein zentrales Credo von Gerd Schöller ist: Innovation durch Kooperation. Erfolgreiche Produkte sind oft die Summe starker Partnerschaften mit Lieferanten und herausfordernden Kunden.

  • Statt eines reinen Konkurrenzgedankens steht der Zusammenschluss im Vordergrund, um komplexe Themen in der Sache voranzutreiben.
  • Niemand kann alles alleine bewältigen – Ergänzung und gegenseitiges Challengen sind die Basis für Fortschritt.

Das Reallabor: Wenn Visionen messbar werden

Ein aktuelles Highlight der Unternehmensentwicklung ist die Errichtung eines massiven Batteriespeichers in Föhren, in den rund 20 Millionen Euro investiert wurden. Dieses Projekt dient als Reallabor, in dem Schoenergie gemeinsam mit Partnern wie dem Fraunhofer-Institut, Westnetz und der Universität Stuttgart forscht.

  • Hier wird live getestet, wie Batteriespeicher als „Game Changer“ die Netze stabilisieren können.
  • Forschung im realen Betrieb schafft eine Akzeptanz, die reine Labortests nicht leisten können.

Die Digitalisierung der Energiewirtschaft

Damit die dezentrale Energiewende gelingt, ist die Digitalisierung der Energiewirtschaft unabdingbar.

  • Intelligente Messsysteme (Smart Meter) sind die Voraussetzung, um aus dem „Blindflug“ der Netzsteuerung herauszukommen.
  • Nur durch eine saubere Datenbasis können Prognosen mittels KI erstellt und Quartierskonzepte realisiert werden, bei denen Energie direkt in der Nachbarschaft geteilt wird. Zudem sind Anpassungen an der Regulierung notwendig.

Wachstumsschmerzen und unternehmerischer Rat

Skalierung bedeutet Veränderung. Schoenergie hat in den letzten drei Jahren ein enormes Wachstum durchlaufen, was nicht ohne „Wachstumsschmerzen“ bei Prozessen und Strukturen blieb. Gerd Schöller betont hierbei die Wichtigkeit von externer Begleitung:

  • Leidenschaft: Man muss sich mit dem Thema und dem Produkt voll identifizieren, um langfristig erfolgreich zu sein.
  • Externe Reflexion: Suchen Sie sich Business Angels, Mentoren oder einen Beirat, um eine Zweitmeinung zu erhalten und kritische Fragen zuzulassen.
  • Persönliche Passung: Achten Sie bei der Auswahl von Kolleginnen und Kollegen auf denselben Enthusiasmus und die menschliche Übereinstimmung

„Es gibt kein Ende von Innovation, nur Starts.“

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Details

Energiewende, Photovoltaik, Batteriespeicher, Innovation durch Kooperation, Reallabor, Familienunternehmen, Digitalisierung der Energiewirtschaft, Verantwortung

Rezensionen (KI)

„Eine wirklich beeindruckende Wachstumsgeschichte! Besonders sympathisch fand ich die Bodenständigkeit – vom ersten Solar-Experiment im Hühnerstall bis hin zum Unternehmen mit über 400 Mitarbeitenden. Die Offenheit, mit der Gerd Schöller über ‚Wachstumsschmerzen‘ spricht, ist sehr erfrischend. Sein Rat, sich frühzeitig externe Expertise durch einen Beirat zu suchen, ist ein wertvoller Impuls für jeden, der sein Business skalieren möchte.“

„Spannende Einblicke in die Zukunft unserer Energieversorgung. Dass Batteriespeicher der zentrale ‚Game Changer‘ sind, wurde hier sehr deutlich. Besonders faszinierend finde ich den Ansatz des ‚Reallabors‘ , bei dem Theorie und Praxis durch die Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut direkt im Projekt verschmelzen. Ein Muss für alle, die verstehen wollen, warum die Digitalisierung der Netze der nächste Schritt der Energiewende ist.“

„Klaus Reichert schafft es hier wieder einmal, den Kern von echter Innovation freizulegen: Kooperation statt reiner Konkurrenz. Der Gedanke, dass ein erfolgreiches Produkt immer die Summe aus starken Partnerschaften ist, hat mich sehr inspiriert. Es ist motivierend zu hören, wie ein Familienunternehmen durch Leidenschaft und den Mut zum Experimentieren die Energiewende aktiv mitgestaltet.“

„Die Episode zeigt wunderbar, dass Innovation kein Zufallsprodukt ist, sondern das Ergebnis aus Leidenschaft, Mut zum Risiko und der Offenheit für starke Partnerschaften. Mit über 400 Mitarbeitenden und der Vision eines digitalen Stromnetzes 2.0 setzt Gerd Schöller echte Maßstäbe für enkeltaugliche Leistungen.“

KI-Bild

Das Bild trifft es fast, besonders spannend: die KI Vorstellung vom Aussehen des „Innovationscoach Dr. Klaus Reichert“, insbesondere die grauen Haare, die beim Original noch nicht vorhanden sind :)

Quelle: Nano Banana 2

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