Spätzle Fritzle

Klar, wer aus dem Südwesten kommt, braucht Spätzle, am liebsten jeden Tag. Kleines Problem: frische Spätzle machen etwas mehr Aufwand als Miracoli. Grösstes Problem: ein guter Teig klebt sehr gut und man braucht viel Zeit zum Spülen. Bei einer Heute üblichen Miniportion für ein bis zwei Portionen ein erheblicher Aufwand. Sterben also Spätzle aus?

Wird nicht passieren, weil es jetzt „frizle“ den frischen Spätzleteig aus dem Kühlregal gibt. Ist Bio, gibt’s in drei verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Und? Was ist das Besondere dran?

Der Teig kommt praktisch verpackt. Im unteren Teil hat die Packung eine Art Sieb, durch das man den Teig direkt aus der Packung ins heiße Wasser drückt. So hat man in no time Spätzle gemacht. Nicht so gut wie bei Oma, aber besser als Fertigprodukte :)

Genauso wird das auch beworben und dass die Packung auch noch biologisch abbaubar ist: sehr gut. Macht es das zu einem „grünen Produkt“? Ein weiterer Vorteil: die Packung soll fast restlos entleerbar sein, was ein Vorteil gegenüber dem berühmten Spätzle Shaker aus Tübingen ist.

Der Hersteller beschreibt die Anwendung die folgt:

Beutel mit den Händen über einen Topf mit kochendem Wasser halten (Vorsicht heißer Dampf!), Siegelfolie am Boden abziehen und Beutel zusammendrücken – der Teig tropft über die Dosieröffnungen ins Wasser und die fertigen Spätzle können schon nach 1 Minute abgeschöpft und serviert werden.

Fehlt nur noch eine Lösung für die Soße. Und die Schäufele.