One Laptop per child

one laptop per child: ganz einfach und sehr praktisch Zukunft sichern

Ich habe bereits mehrere Male zur Unterstützung von “one laptop per child” aufgerufen und kann dies nur immer wiederholen: mitmachen und die Ziele unterstützen!

Worum geht es?

“One Laptop per Child” (OLPC) ist eine US-basierte weltweite Organisation, die sich um die Entwicklung eines “100 Dollar Laptop” einen Namen genagt hat. Ziel war es, Zugang zu Wissen, Information und Kommunikation für Kinder zu schaffen, die in entwickelnden Ländern aufwachsen um ihnen zu einer besseren Zukunft zu verhelfen.

Die Organisation wurde und wird von einer Vielzahl Menschen sowie kleinen und großen Firmen unterstützt wie Google und AMD. Ging es beim ersten Modell “nur” um das Konzept eines smarten Gerätekonzepts mit einem 100 Dollar Preisschild (was leicht verfehlt wurde), sind die neuen Konzeptgeräte auf der Höhe der Zeit als Tabletts und mit eBook Modus.

Nicht nur nachdem ich Nicholas Negroponte live erlebt bin ich Anhänger dieser weltweiten Aktion, die vor allem eins ist: ein Treiber der Entwicklung, ein “Proof of Concept”, ein Ideenlabor, in dem gezeigt wird, das auch extreme Anforderungen gelöst werden können. Als non-profit Organisation liefert One Laptop per Child gleichzeitig Ansporn, Lösungen, Know-how und “Brains” für Industrie und Politik.

Natürlich ist das Projekt nicht die einzige Möglichkeit, Menschen und vor allem Kindern in entwickelnden Regionen den Zugang zu Wissen, Information und Märkten über das Internet zu geben. Eine Reihe anderer Aktionen helfen hier ebenfalls. Der größte Hebel wird aber der Fortschritt vor allem von robusten Smartphones und Tabletts in Verbindung mit sinkenden Preisen und Netzausbau. Neben den geeigneten Geräten bei den Kunden ist der zweite Fokus eine leistungsfähige und störungstolerante mobile Netzinfrastruktur mit ökonomisch machbaren Geschäftsmodellen und zusätzlichen Dienstleistungen. Und wenn ich schon am wünschen bin: das Ganze betrieben unter dezentralem Einsatz von regenerativ erzeugten Strom aus wie Solar und Wind.

Fazit: Mobil ist smart

  • Mobilfunk braucht viel weniger Kabel und Infrastruktur und folgt einem bzw. wenigen weltweiten Standards
  • neue Technologien haben hohe Reichweiten und hohe Bandbreiten
  • die Geräte brauchen vergleichsweise wenig Strom und sind günstiger als PCs
  • etablierte Abrechnungsmodelle wie Prepaid ermöglichen es auch Menschen mit wenig Geld zu kommunizieren und erreichbar zu sein
  • neue Dienstleistungen entstehen, wie z.B. Banking und Geldtransfer via SMS, eine ideale Lösung für Länder, in denen Menschen eben kein Bankkonto haben

Also:

  • jetzt spenden bei one.laptop.org
  • gerne auch mit der deutschen Gruppe Kontakt aufnehmen und die Idee weiter verbreiten
  • weiter andere Möglichkeiten schaffen, Menschen Wissen, Information, Kommunikation und Dienstleistungen zu bringen
  • Produkte und Dienstleistungen draus machen, als Chance für die Zukunft entwickelter Länder als auch sich entwickelnder Länder
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Dr. Klaus Reichert

Unabhängiger, kreativer & konstruktiver Vision zu Innovation Coach / ex-Architekt/Pilot/Tech-Gründer / Calder/Giacometti/Technik-Museum Fan

Über 25 Jahre Erfahrung in der kreativen Innovationsberatung, bei digitalen und realen Innovationsprojekten. 89+ Projekte als Coach, Unternehmensberater, Beirat und Interim Manager in den Bereichen Telco, Technologie, Digital, Software, Produktion, Pharma, Bau. Beratene Unternehmen zwischen 228.000 und 1 MA. Praxisnahe & geförderte Leistungen für mittelständische Unternehmen.

Als Innovation Coach bin ich unabhängiger externer Gesprächspartner mit Impulsen und dem oftmals so wichtigen erfahrenen Blick von außen.