Das Smartphone wie wir es heute kennen, löst sich weiter auf

Auch wenn die Monotonie des immer gleichen „Schokoladentafel“ Formfaktors etwas anderes suggeriert, verändert sich das Smartphone doch nach und nach. Immer wieder nehme ich in meinen Posts diese Veränderungen auf und bin gespannt auf die Weiterentwicklung. Warum? Das Smartphone ist das wichtigste Werkzeug für mein Unternehmerleben. Eine zeitlang dachte ich, das iPad wäre es. Doch die ständige Präsenz des Smartphones in seinem kleineren Gehäuse, verbunden mit einer Vielzahl von Diensten, macht es zu meinem Standardgerät. (Wer mehr erfahren möchte, hier mein Buch zur iPhone-Nutzung für Unternehmer). Ständig dabei, ergänzt durch die schnelle Online-Verbindung eines guten Mobilfunkanbieters und schnurlose Kopfhörer, kann ich von überall aus arbeiten. Oder entspannen.

Das Smartphone in zehn Jahren kann niemand wirklich vorhersehen. Schauen wir aber 10, 15 Jahre zurück, sehen wir die ständige Veränderung. Das Gerät wird sich verändern, der Schokoladentafel-Formfaktor ist in Veränderung, ja geradezu in Auflösung. Ein wichtiger Schritt waren die schnurlosen Headsets und natürlich Google Glass. Nimmt man Wearables („Kleidung“) und die „Headup Display” Technik aus Autos dazu sowie sprachgesteuerte „Assistenten“ wie Siri und Alexa, wird schnell klar, dass ein Entwicklungszenario des Smartphones sein kann, dass es sich in seine Einzelteile auflöst. Bildschirm, Mikrofon und Lautsprecher wären dann integriert in die Brille oder ein Headup Display aus einem Schmuckstück wie einer Kette heraus. Vielleicht wird es nur ein dünner Armreif. Das Gerät als solches ist in einzelne Funktionen aufgelöst. Zentral werden die Mensch-Maschine Interfaces sein.

Samsung hat am 8. November 18 einen weiteren Schritt in diese Richtung vorgestellt, die bei Konsumenten unbekannte Firma Royole ein paar Tage früher. Es handelt sich dabei um einen faltbaren (!) Bildschirm. Gezeigt wurde nicht ein fertiges Gerät, der Fokus lag auf der Faltbarkeit des farbigen Touchscreens. Ist das schon der nächste große Entwicklungsschritt? Möglich, denn auch Google wird das Android Betriebssystem entsprechend erweitern. Es kommt aber auf die Umsetzung und den Nutzen an. Wir werden hier viele Stufen der Entwicklung erleben. Und flexible Bildschirme werden Anwendungen in Mode, Smart Home, Mobilität und Architektur oder „weisser Ware“ finden.

In jedem Fall freue ich mich, dass ein wichtiges meiner Arbeitswerkzeuge, das Smartphone, immer besser wird.

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Klaus Reichert

Klaus Reichert

Mit dem Innovationscoaching begleite ich engagierte Unternehmerinnen und Unternehmer dabei, ersthaft eine nachhaltige Zukunft für ihr Unternehmen, seine Menschen & Leistungen zu entwerfen & umzusetzen – kreativ, gemeinsam, smart

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Dr. Klaus Reichert

Unabhängiger, kreativer & konstruktiver Vision zu Innovation Coach / ex-Architekt/Pilot/Tech-Gründer / Calder/Giacometti/Technik-Museum Fan

Über 20 Jahre Erfahrung in der kreativen Innovationsberatung, bei digitalen und realen Innovationsprojekten. 79+ Projekte als Coach, Unternehmensberater, Beirat und Interim Manager in den Bereichen Telco, Technologie, Digital, Software, Produktion, Pharma, Bau. Beratene Unternehmen zwischen 228.000 und 1 MA. Praxisnahe Leistungen für mittelständische Unternehmen.

Als Innovation Coach bin ich unabhängiger externer Gesprächspartner mit Impulsen und dem oftmals so wichtigen erfahrenen Blick von außen.

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