In einem innovativen Unternehmen nimmt der Verbrauch von Post-its mit der Digitalisierung nicht ab sondern zu. Grund ist die gute Eignung als Ideentool, vor allem in Brainstorming Sessions. Und diese Entwicklung wird stark durch die umgreifende Anwendung von Design Thinking der Standford d.school gefördert.

Das ursprüngliche Werkstatt/Garage/Hobbykeller/Wohnzimmer Konzept passt in seiner Weiterentwicklung eigentlich in jedes zeitgenössisches Büro: so lange es genug Platz für mehrere Menschen gibt und viel Platz an Wänden und Fenster für das Aufkleben von Post-its. Jeder Klebezettel bietet so Raum für eine Idee oder einen Aspekt eines Themas. Sie können frei gesammelt werden und jederzeit umgruppiert werden. Idealerweise kleben Sie auf Oberflächen, die man zusätzlich noch beschriften kann, um z.B. noch Zusammenhänge zu verdeutlichen.

Die Sammlungen sollten gleich am Ende einer Team-Session zur Dokumentation fotografiert werden, da auch die Original 3M Post-it nicht lange halten, besonders, wenn man mit ihnen im Laufe der Session gearbeitet hat. Dazu einfach ein gutes Smartphone nutzen oder die „Post-it Plus“ von 3M, mit der einfachst die Post-its nicht nur fotografiert werden, sondern auch bearbeitet werden können. Zudem können sie einfach geteilt und ergänzt werden. Ein interessantes Experiment, (noch?) etwas in der Leistungsfähigkeit begrenzt (auf 50 Post-it je Bild). Die App gibts hier.

Tipps

  • Nur Original 3M kaufen, die halten am besten
  • Ich verwende am Liebsten die quadratischen Haftnotizen mit ca. 7cm Kantenlänge mit einem dicken Stift, der leicht aus einer gewissen Entfernung noch lesbar ist
  • Verschiedenfarbige Zettel sind sinnvoll einsetzbar. Am Anfang ist es aber eher verwirrend und hemmt den Ideenfluss. Dann einfach nur einer Farbe eine bestimmte Bedeutung zuweisen und die anderen gemischt verwenden.

 

Bin gespannt auf die Rückmeldungen von Nutzern, die Post-its und die App nutzen für ihre Ideen Sessions.

Eine andere Anwendung von Post-its ist die Projektplanung bei der Jahresvorbereitung mit dem Planerkalender.