„Getting Things Done“ (GTD) – Unsinn, Hexenwerk oder tatsächlich eine einfache Methode, dem Chaos im Kopf und dem auf dem Schreibtisch Herr zu werden? GTD ist eine von David Allen entwickelte Selbstmanagement-Methode. Es basiert auf dem einfachen Prinzip, sich anstehenden Aufgaben in einem Verwaltungssystem zu notieren und somit den Kopf frei zu haben für Wichtigeres. Diese Selbstmanagement-Methode soll effizientes und belastungsfreies Arbeiten ermöglichen.

Der amerikanische Coach und Schriftsteller David Allen ist der Erfinder der Time Management-Methode „Getting Things Done“ (GTD). Damit hat er zwar das Rad nicht neu erfunden, aber auf Basis von zwei einfachen und einleuchtenden Grundsätzen ein leicht nachzuvollziehendes System entwickelt, dass es Vielbeschäftigten ermöglicht, nicht den Überblick über anstehende Aufgaben zu verlieren.

Die GTD-Grundsätze lauten:

  1. Sammle alle zu erledigenden Tätigkeiten in einem logischen und vertrauenswürdigen System außerhalb deines Kopfes.
  2. Entscheide diszipliniert über jeglichen Input, den du in dein Leben lässt, damit du immer weißt, was der nächste Schritt ist.
  3. Sammle mehrere Schritte zu einem Projekt, dessen Endergebnis Du definierst.

In aufeinanderfolgenden Abschnitten vom Erfassen, Durcharbeiten und Organisieren über die Durchsicht/Kontrolle bis zum Erledigen hilft Allens Methode, Wichtiges von Unwichtigem, Akutes von „Vielleicht einmal“ zu unterscheiden. Klare und einleuchtende Anweisungen wie „Lege nichts in den Eingangskorb zurück.“ oder „Führe eine Handlung sofort durch, wenn sie weniger als zwei Minuten Zeit in Anspruch nimmt.“ sind mehr als hilfreich, dem täglich einstürmenden Input Herr zu werden.

David Allen ist Gründer der David Allen Company, die sich auf Produktivitätsmethoden und das Coaching von Führungskräften spezialisiert hat. GTD ist ein Teil des Angebotes der Firma (www.davidco.com).

„Getting Things Done. The Art of Stress-Free Productivity“, erschienen als Taschenbuch, Penguin (Non-Classics) 2002, hier bestellen.

Für Mac/iPad/iPhone Nutzer gibt es eine Menge phantastische Tools. Besonders empfehlenswert (wie auch David Allen findet): Omnifocus. Dieses PDF zeigt die Verbindung von GTD und Omnifocus sehr deutlich und eignet sich als Einführung sehr gut.

Der Planerkalender hilft bei der Umsetzung. Zur Beschreibung und dem Download geht’s hier.