Innovation-Hack Ressourceneffizienz – Projekte und Tools für den Mittelstand

Beim “Innovation-Hack Ressourceneffizienz“ erarbeitet eine Gruppe ausgesuchter und motivierter junger Menschen zusammen mit offenen Mitarbeitenden engagierter Unternehmen in kurzer Zeit disruptive Ideen und neue Blickwinkel zur enkeltauglichen Reduktion von Ressourcen und Energie von Produkten und Dienstleistungen.

Ressourceneffizienz passt zu Startups

„Ressourceneffizienz“ will als viel zu sperriges Wort nicht so recht in die sexy Startup- und Barcamp-Welt passen und doch gehört es genau da hin. Fakt ist, dass wir in einer Welt mit zunehmender Weltbevölkerung, abnehmender Armut und globaler Zunahme des Lebensstandards leben. Damit steigt nach gängiger Logik auch der Konsum und damit auch der Ressourcenverbrauch. Dies wäre grundsätzlich kein Problem, wenn die komplette Produktions-, Logistik-, Nutzungs- und Recycling Phasen komplett CO2-neutral wären und die Rohstoffe komplett wieder in den Rohstoffkreislauf zurückgeführt würden. So gehen auch sehr rare Materialien nicht verloren. Davon sind wir aber noch weit weg. Ein Grund für viele Projekte, hier Lösungen zu finden, unter anderem den Think Tank „Industrielle Ressourcenstrategien“ welchen die Landesregierung Baden-Württemberg gerade mit dem KIT Karlsruhe  ins Leben gerufen hat.

Ressourceneffizienz hat sehr viel mit geeigneter Produktentwicklung Produktion, Logistik und Recycling zu tun. Hier ist der Hebel sehr groß und die Ansprechpartner klar und auf einer rationalen Ebene zu erreichen. Doch die Verantwortung nur auf die Produzenten zu verlagern, reicht nicht. Der Handel kann durch Aufklärung sowie Feedback beitragen. Und vor allem die Konsumenten steuern das Thema durch ihre Kauf- und Konsumentscheidungen. In diesen Bereichen ist der Hebel mindestens genau so groß, die Ansprache aber schwieriger, vor allem, weil sie auf emotionaler Ebene abläuft und nur langfristig, tröpfchenweise, funktioniert.

Circular Economy

Ein weiteres Projekt ist das „Circular Economy“ Projekt der Ellen MacArthur Foundation welches den Blick auf das komplette System hat. Es beginnt bei der Nutzung, beim Produktdesign das auch die Wiederverwertung mit einschliesst, beim aktiven Entwerfen des kompletten Life-Cycles vom ersten Tag an. Das macht das Vorgehen zwar schwieriger, gibt aber einen vollständigen Blick auf die Thematik und bezieht somit alle Player ein. Einen Einstieg gibt das Video, in der Ellen MacArthur das Konzept, ihre Motivation und Beispiele im Interview vorstellt. Die Idee ist auf dem Boot entstanden, mit dem sie die Welt alleine umsegelt hat und sie mit sehr begrenzten Ressourcen auskommen musste:

Innovation-Hack Ressourceneffizienz als Ansatz für den Mittelstand

Gefragt sind aber auch pragmatische Ansätze, mit denen Bewusstsein und Lösungsansätze für mittelständische Unternehmen/KMU gefördert werden können. Ein geeignetes Konzept sind die Innovation-Hacks, bei denen eine Gruppe ausgesuchter und motivierter junger Menschen zusammen mit offenen Mitarbeitenden von Unternehmen in kurzer Zeit disruptive Ideen für enkeltaugliche Lösungen und neue Blickwinkel erarbeitet. Der “Innovation-Hack Ressourceneffizienz“ sucht dabei Lösungen zur Reduktion von Ressourcen und Energie von Produkten und Dienstleistungen und nimmt dabei neue Blickwinkel ein.

Themen & Formate Innovation-Hack

  • Digitale Lösungen, z.B. zur Berechnung und Erfassung von Stoffströmen
  • Konstruktions- und Logistikprinzipien
  • Mindset/Bewusstsein der Beteiligten
  • offene Informationssysteme, Reporting-/Kontrollsysteme Dashboards, Möglichkeiten der Blockchain?
  • Aufklärung der Verbraucher
  • Ressourcenschondende Geschäftsmodelle

Je nach Kontext sind drei Formate für den Innovation-Hack geeignet:

  • 25h Non-Stop
  • 8h Barcamp-style
  • 2h Workshop-style

Ergebnisse

Alle Formate nutzen digitale Tools um den Kreis der Beteiligten zu vergrößern und eine interessierte Community mit einzubinden. Die Kombination von jungen Köpfen mit frischen Ideen, Querdenkern, offenen Experten und Integration einer Community machen „Innovation Hacks“ zu einem spannenden Erlebnis für alle Teilnehmende mit Potential für neue Blickwinkel und Konzepte. So können Innovationen im Bereich Ressourceneffizienz auch für KMU entstehen.

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Klaus Reichert

Klaus Reichert

Ich bin Innovationscoach und zeige Unternehmen, wie sie Ihre Zukunft weiter denken können - mit Methoden, die funktionieren.

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Dr. Klaus Reichert

Unabhängiger, kreativer & konstruktiver Vision zu Innovation Coach / ex-Architekt/Pilot/Tech-Gründer / Calder/Giacometti/Technik-Museum Fan

Über 20 Jahre Erfahrung in der kreativen Innovationsberatung, bei digitalen und realen Innovationsprojekten. 79+ Projekte als Coach, Unternehmensberater, Beirat und Interim Manager in den Bereichen Telco, Technologie, Digital, Software, Produktion, Pharma, Bau. Beratene Unternehmen zwischen 228.000 und 1 MA. Praxisnahe Leistungen für mittelständische Unternehmen.

Als Innovation Coach bin ich unabhängiger externer Gesprächspartner mit Impulsen und dem oftmals so wichtigen erfahrenen Blick von außen.

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