Während noch viele gegen Elektroautos arbeiten, weil sie die neue Technik als Gefährdung für ihr bereits veraltetes Produktportfolio sehen, kommt mit dem 3D-Druck/additive Fertigung eine neue Bedrohung für die Automotive Branche, bestehende Automobilhersteller, Automobillogistiker und Teilelieferanten, traditionell KMU, auf. Additive Fertigung dürfte in Kleinserien jetzt schon Sinn machen und wird auch angewendet.
Diese Bedrohung – übrigens die Chance für Newcomer – eines automotive Geschäftsmodell kommt im Bereich der Ersatzteile auf. Wie das gehen könnte, zeigt das Video anhand eines Beispiels bei einem Porsche Ersatzteil. Noch ist das eher DIY, doch wenn das Teil 2.000 USD kosten soll, liegt der Vorteil auf der Hand.
Gerade auch in Verbindung mit Online Plattformen, die Ersatzteile und Gebrauchtteile handeln und die Verbindung zwischen Kunden und (on-demand) Hersteller machen.
Video Beispiel Porsche Ersatzteil im 3D-Druck
Lösungsidee
On-Demand-Fertigung: Logistikzentren mit 3D-Drucker ausstatten und die entsprechenden Lieferketten inkl. Online Plattformen aufbauen.
So können universale Dienstleister entstehen, die Teile auch für kleine Hersteller oder Anbieter von Spezialteilen liefern können – ähnlich den Angeboten von Amazon, wie Amazon FBA.
Statt Lagerraum über Jahrzehnte mit Teilen zu blockieren und dann irgendwann ungenutzt zu verschrotten. Das ist natürlich auch ein Teil eines Circular Economy Geschäftsmodells.

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