Innovationscommunity

10 erste Schritte für den Aufbau einer Innovationscommunity

Gute Ideen gibt es viele. Die meisten davon kennt kein Mensch. Vielmehr brauchen gute Ideen einen breiten Austausch und Unterstützung. Sie brauchen eine Innovationscommunity. Und das ist der Punkt, an dem viele Innovatoren Probleme bekommen. Weil sie es unter Umständen nicht einsehen wollen, über ihre Vorhaben zu reden, auch um die “Idee zu schützen”. Oder weil sie schlichtweg glauben, dass andere von selbst sehen, wie außergewöhnlich das Projekt ist.

Die Erfahrung zeigt jedoch: Innovation braucht Austausch. Im und um das Unternehmen herum. Einen Kreis von Menschen, die sich ergänzen, gegenseitig unterstützen und voneinander lernen. Und die mit Begeisterung “ihr” Thema vorantreiben.

Doch was sind die wichtigen Schritte zum unternehmensinternen Influencer? Aus diesem Artikel über Influencer habe ich die folgenden 10 Punkte zitiert, die meines Erachtens helfen, hier erste Erfahrungen zu sammeln. Allesamt gute Anregungen für die eigene Weiterentwicklung und als Hilfe für den Aufbau einer eigenen Innovationscommunity:

  1. “Zunächst brauchst du eine Idee, für die du brennst, an die du felsenfest glaubst, für die du etwas auf dich zu nehmen bereit bist.
  2. Rede mit unterschiedlichen Menschen über deine Idee, um deinen Blickwinkel zu weiten, neue Perspektiven zu entdecken und die Idee zu schärfen.
  3. Danach ist es entscheidend, nicht allein zu bleiben. Such dir Mitstreiter, Follower, Unterstützer, Verbündete, gut Vernetzte.
  4. Spiel nicht den Anführer, nur, weil du der Initiator bist. Sei ein Gleicher unter Gleichen. Alle bringen etwas ein, um zum Erfolg beizutragen.
  5. Definiert euer Ziel und den Purpose, den „Reason Why“ eurer Aktion. Findet einen klingenden Namen, vielleicht sogar ein passendes Logo.
  6. Schafft eine Netzwerk-Plattform, über die ihr euch unkompliziert austauschen könnt. Sorgt zudem für reale Treffen. Klärt Strukturen und Verantwortlichkeiten.
  7. Fliegt in der frühen Phase unter dem Radar, damit ihr gefahrlos erkunden, üben, experimentieren und testen könnt.
  8. Steht das Konzept, dann sucht euch einen Sponsor und Schutzpatron, der euch Ressourcen gibt und an höherer Stelle unterstützt.
  9. Rechnet mit Widerstand, mit Bremsern und Blockierern. Bereitet euch fachlich und emotional auf sie vor. Seid faktensicher, schärft eure Argumente.
  10. Wenn die Sache dann läuft, macht euch sichtbar, hängt es an die große Glocke, sucht euch Bühnen, verbreitet gut erzählte Erfolgsstorys, schmiedet Allianzen, feiert das Gelingen.”

PS: die Auswahl des Bildes soll deutlich machen: eine Innovationscommunity ist häufig eine bunt gemischte Gruppe – und das ist gut so.

Sehr hilfreich bei diesen Aufgaben: das Online Innovationscoaching.

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