Trampelfade im agilen Innovationsmanagement

Trampelfade im agilen Innovationsmanagement

Mein sehr erfahrener Landschaftsarchitektur Professor Gunnar Martinsson hat uns im Studium erzählt, dass ein schlauer Entwerfer zwar die wichtigen Wege in einem Park anlegt. Aber dass er auch immer Raum für Entwicklung lassen wird, so dass mit der Zeit neue Wege entstehen können.

Ähnlich ist es auch mit einem agilen Innovationsmanagement. Es geht nicht darum, alle Prozessschritte starr zu definieren, sondern im Gegenteil, Freiheit für Kreativität zu schaffen. Einen Rahmen zu geben, der genug Bewegung zulässt und dazu animiert, neue Sichtweisen, Beobachtungen und Erkenntnisse zu entwickeln. Dazu gehört es auch, dass Communities und Teams in Unternehmen andere Wege prägen um auch zu Erkenntnissen außerhalb des Mainstreams zu kommen.

Schöner Artikel von SZ Autor Lars Reichardt über die neue englischsprachige Fassung des Buchs von Klaus Humpert: “Trails, Tracks & Traces“, in dem das Prinzip der Trampelpfade erläutert wird.

“Ein Wegenetz kann noch so klug angelegt sein, der Mensch nimmt doch seinen eigenen Kurs. Ein deutscher Wissenschaftler hat das Wesen des Trampelpfads erforscht – und etwa berechnet, wie viel Zeit so eine Abkürzung sparen muss, damit sie sich durchsetzt.”

Lars Reichardt über “Trails, Tracks & Trasse von Klaus Humpert

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