Tipping Point: Elektromobilität auf dem Wasser

Tipping Point: Elektromobilität auf dem Wasser nimmt gerade richtig Fahrt auf mit dem Zodiac eOPEN

Elektromobilität auf dem Wasser ist der einfache nächste Schritt nach der zunehmenden Verbreitung von Elektroautos zu Lande. Innovation im Bootsbereich nimmt gerade richtig Fahrt auf. Einer der größten Bootshersteller der Welt mit über 1 Mio. verkaufter Boote über 125 Jahre Firmengeschichte gibt dem Ganzen jetzt den Push.

Auf dem Cannes Yachting Festival wird die Zodiac eOpen Reihe vorgestellt. Aufbauend auf den bewährten Zodiac Open Booten mit Aussenborder folgen die eOPEN mit elektrischem Torqeedo Antrieb. Technisch komplett vollständig integriert und direkt ab Werk. Die Starnberger Firma Torqeedo ist Marktführer bei elektrischen Antrieben für Boote und seit 2005 am Markt.

Das Elektromobilität Tipping Point Boot

Das könnte der Tipping Point für Elektromobilität auf dem Wasser sein.

Ein Zodiac Open und zukünftig eOpen Modelle sind vielfältig und in sehr großen Stückzahlen im Einsatz. ZB im Freizeitbereich. Als Tender für Segelyachten und Motoryachten. Bei der Ausbildung. Diese Produktreihe wird von vielen Menschen genutzt und eröffnet so die Erfahrung des elektrischen Antriebes einer großen Personen Gruppe. Wer das einmal erlebt hat, möchte es nicht mehr anders haben, das habe ich selbst erfahren und durch Gespräche mit anderen Nutzern erfahren.

Vorteile elektrischer Bootsantriebe

  • Die Vorteile elektrischer Antriebe für den Wassersport sind sehr einfach:
  • keine Wartung
  • keine leicht entzündlichen Benzindämpfe
  • einfache Lagerung
  • Erzeugung der Energie vor Ort durch regenerative Quellen wie solar und Wind bzw. Vortrieb möglich
  • geringe Unterhalts- und Energiekosten
  • leise und umweltfreundlich

Ein Großteil der Boote auf dem Wasser sind in einer Größe, die leicht mit kleineren Antrieben versehen werden können, als Aussenborder, Innenborder oder Pod-Antriebe. Und die Laufzeiten der Antriebe sind häufig sehr niedrig.

Ein elektrischer Antrieb für Segelboote ist sowieso der Nobrainer. Die Energie kann während des Segelns erzeugt werden durch den Vortrieb oder ein kleines Windrad, aber auch durch Solarpanele an Bord. Wenn es sein muss, auch über den Landstrom am Steg (dann idealerweise mit regenerativ erzeugtem Strom). Die häufig stressigen Fahrten zur entfernten und überfüllten See Tankstelle entfallen komplett. Die Motoren Wartung sowieso. Damit ist schon ein Großteil der Use Cases bei Wassersport Antrieben elektrisch lösbar.

Gespräche mit den Machern

Wer mehr über die Macher von Elektromobilität auf dem Wasser erfahren möchte: in meinem The 2pt5 Innovatoren Podcast habe ich mich mit Michael Goddaert von Domani Yachts und Leif A. Stavøstrand von Evoy unterhalten.

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