Martin Schunkert über Netzwerk Arbeit für Automotive Transformation

In dieser Episode des Smart Innovation Podcast ist Martin Schunkert von der Wirtschaftsförderung (WFG) Heilbronn mein Gesprächspartner. Wir unterhalten uns über Netzwerk Arbeit für Automotive Transformation in der Region Heilbronn-Franken.

Martin Schunkert
(c) WFG Heilbronn

Über

Die Region Heilbronn ist stark im Automotive Bereich. Die Weiterentwicklung einer ganzen Branche braucht viele Player. In gemeinsamen Aktionen arbeiten regionale Akteure im Netzwerk an der Transformation des Automobil Sektors. Im Smart Innovation Podcast spreche ich mit Martin Schunkert über die Möglichkeiten der Netzwerk Arbeit gerade im Transformationsprozess der Automobilindustrie in und um Heilbronn und Neckarsulm – eine Region, die mit der AUDI AG aber auch mit vielen Zulieferern sehr aktiv an der Zukunft vor allem der Autoindustrie arbeitet. 

Martin Schunkert ist Senior Projektmanager der Wirtschaftsförderung Raum Heilbronn (WFG), eine sehr aktive Wirtschaftsförderungsgesellschaft in der sehr aktiven Region Heilbronn-Franken.

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  • 1. Transformationskonferenz des Bündnis für Transformation Heilbronn-Franken:

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Transkript

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Klaus Reichert: Willkommen beim Smart Innovation Podcast! Mein Gesprächspartner heute ist Martin Schunkert. Er ist Senior Projektmanager der Wirtschaftsförderung Raum Heilbronn. Eine sehr aktive Wirtschaftsförderungsgesellschaft in der sehr aktiven Region Heilbronn-Franken. Wir unterhalten uns heute über die Netzwerkarbeit in der Region, insbesondere für die Automotive Transformation. Willkommen Martin! Schön, dass du heute dabei bist im Podcast. 

Martin Schunkert: Hallo Klaus! Vielen Dank für die Einladung! 

Klaus Reichert: Ihr seid so unglaublich aktiv in der Region. Man hat den Eindruck, da tut sich laufend etwas Neues. Heilbronn ist mittlerweile extrem sexy geworden. Ich weiß, es sind viele Akteure am Werk, aber fangen wir mal bei euch an, bei euch in der Wirtschaftsförderung. Wie viele Personen seid ihr denn aktuell? 

Martin Schunkert: Wir sind tatsächlich in einer sehr aktiven Region und sind dafür eine relativ kleine Wirtschaftsförderung. Wir haben an Köpfen ungefähr zehn Köpfe, was sechseinhalb Vollzeit-Äquivalenten ungefähr entspricht, und sind in der Firma nach Themen sortiert. Nicht jeder macht ein bisschen, sondern das Ziel ist es, dass jeder seinen Themenbereich hat, und das geht vom Unternehmensservice, also diesen klassischen Wirtschaftsförderungsaufgaben, Veranstaltungsorganisationen, Messen, Schulungen, Ansiedlungsthemen, Gewerbeflächen-Ansiedlungen. Und dann den großen Block Branchenservice natürlich, also das ist alles, was Cluster-Arbeit angeht. Wir haben da verschiedene Branchennetzwerke, das haben wir nach Werkstoffen sortiert, das heißt Metall, Kunststoff, Wasserstoff und Automotive sind so diese großen Branchenblöcke, die wir da beackern. Ja, so sind wir im Prinzip aufgestellt. 

Klaus Reichert: Ganz schön viele Themen für sechseinhalb Vollzeit-Äquivalente oder wie man das dann nennt. Ihr seid gut organisiert. Was sind denn so die besonderen Aufgaben, die für euch immer wieder anstehen neben den klassischen Aufgaben der Wirtschaftsförderung? 

Martin Schunkert: Du hast es eingangs in der Anmoderation angesprochen: Aktivitäten und aktiv sein, das heißt auch immer, am Puls der Zeit zu sein oder zumindest diesen Anspruch haben wir. Das heißt, wir müssen natürlich in der Region Impulsgeber sein, und dafür muss man auch sehen, was jetzt gerade in der Wirtschaft, in der Region überregional alles läuft. Das heißt, wir haben die Augen und Ohren offen, was Fördertöpfe angeht, wo Aktivitäten gefördert werden, wo wir denken, hm, die und die Themen haben wir gerade bei uns in der Region. Und da gibt’s ein passendes Instrument für, wo wir ganz, ganz tolle Sachen anstoßen können. Wir haben in der Vergangenheit zum Beispiel Fördermittel eingeworben für Programme, wo wir Unternehmen nachhaltig fitmachen wollen für die Zukunft. Das Programm hieß SEFEX, da sind wir mit Beratern gemeinsam in die Unternehmen reingegangen und haben die weiter professionalisiert, haben geschaut, was die für Produkte haben, wo die hinkönnen mit ihren Produkten, so ein bisschen über den Horizont hinausschauen. Und das ist nur ein Beispiel von ganz, ganz vielen, was wir versuchen anzustoßen. Um den Kreis an der Stelle zu schließen: Aktuell ist natürlich das Thema oder die Überschrift Transformation der Wirtschaft, Transformation vor allem in der Automotive-Industrie. Das muss ich dir nicht erzählen, in Heilbronn und die Region Heilbronn-Franken steht für eine ganz, ganz vielfältige Zulieferer-Landschaft. Wir haben hier ein OEM, also das Audi-Werk natürlich in Neckarsulm. Und drumherum haben wir ganz viele Zulieferer in ganz, ganz vielen Unternehmensgrößen auch, die natürlich vor dieser großen Herausforderung der Transformation stehen. 

Klaus Reichert: Du hast es gerade angesprochen, die Landschaft ist relativ vielfältig bei euch, ihr habt sehr viel Industrie neben sehr viel Tourismus, sehr schönen Gegenden. Die Region ist unwahrscheinlich groß, muss man sagen, da gehört der Hohenlohekreis dazu, der Main-Tauber-Kreis, Schwäbisch Hall, das geht alles ziemlich weit. Da findet man nicht nur Großunternehmen wie Audi, die du gerade angesprochen hast, und natürlich auch Lidl, die natürlich die meisten kennen, aber auch zum Beispiel das DLR mit dem Raketentestzentrum, Wasserstoffkompetenz in der Region, aber auch ungeheuer viele kleine und mittelständische Unternehmen und Zulieferer. Das ist natürlich gar nicht so leicht, die zu erreichen. Ihr habt dafür die spezifischen Gruppen eingerichtet, die spezifischen Bereiche. Und in dem Zusammenhang arbeitet ihr jetzt auch an dem Thema Automotive Transformation. Automotive Transformation, wie sprecht ihr es denn aus? Das ist ja ein englisches Wort. 

Martin Schunkert: Das machen wir nach Situation. Also prinzipiell sagen wir Automotive natürlich, aber wir sagen nicht Transformation (englisch gesprochen), sondern wirklich Transformation (deutsch gesprochen). Da sind wir auch von den Förderprogrammen und von der Regierung sozusagen geprägt, dass wir da das deutsche Wort Transformation tatsächlich benutzen. Das ist nicht ganz so einfach, da gebe ich dir recht. 

Klaus Reichert: Ja, das ist schnell mal ein Zungenbrecher, also das fällt mir dann immer wieder auf, wenn ich es ausspreche. Bei so einer großen Region, die ihr jetzt betreut, also das muss man schon auch sagen, diese wenigen Personen bei euch im Büro, die da so viel wuppen, das ist schon echt beeindruckend für so eine große Region. Habt ihr in der Vergangenheit sehr viele Veranstaltungen auch organisiert, sehr themenbezogen auch, sehr fokussiert, und seit Corona macht ihr das ausschließlich virtuell. Da habt ihr doch sicher jetzt einiges auch dazugelernt. Zum Beispiel habt ihr ein eigenes Studio eingerichtet, bei dem auch schon das baden-württembergische Umweltministerium da war und so weiter und so weiter. Wie sind denn da so eure Erfahrungen mit diesen virtuellen Veranstaltungen? Wie nutzt ihr das dann vielleicht intensiv für diese große Region? 

Martin Schunkert: Das war tatsächlich ganz, ganz spannend. Als Corona kam, jetzt habe ich das C-Wort einmal gesagt, ich hoffe, es kommt nicht mehr so oft, Anfang des letzten Jahres, da sind wir wie alle anderen wahrscheinlich auch erstmal ins Homeoffice geschickt worden, da war ja Lockdown. Und dann haben wir überlegt: Hm, man kann die Arbeit nicht einstellen. Dann versucht man erstmal, sich selber zu organisieren. Die Hauptaufgabe einer Wirtschaftsförderung ist die Vernetzung und das gemeinsame Arbeiten mit Dritten. Tools wie Zoom, wie Teams und da gibt’s noch andere, die kannte man schon, aber das war dann tatsächlich eher die Ausnahme. Und dann haben wir es einfach mal probiert, dann haben wir uns erst mal selber organisiert, Team-Sitzungen digitalisiert, dass man sich zumindest mal digital sieht. Als wir das dann mehr oder weniger konnten, da brauchen ja andere länger als wiederum andere, die technisch affiner sind, haben wir gesagt: Das macht so vielen irgendwie Spaß, miteinander zu arbeiten, gerade wenn man isoliert zu Hause ist, dann müssen wir jetzt versuchen, unsere Präsenzveranstaltung irgendwie digital auf die Beine zu stellen, digital zu wuppen, sag ich mal. Das haben wir dann tatsächlich auch mit einer Veranstaltung relativ gut und zügig gemacht, das ist die größte Veranstaltung. Und die erste Veranstaltung, die wir digital und hybrid gemacht haben, war 2021 im Januar, die Transformationskonferenz. Da hatten wir über 100 Teilnehmende, du warst da auch einer derjenigen, die einen Workshop geleitet haben. Das war schon eine große Herausforderung. Du hast schon angesprochen, wir haben ein Studio hochgezogen, das heißt, die Messebauer, die wir natürlich an Land hatten, haben uns ein Studio gebaut. Wir haben uns technisch mal eingearbeitet, was man denn für so eine hybride Veranstaltung alles braucht, und haben es dann einfach probiert. Das Feedback, was dann kam, war durchweg positiv. Also wir hatten eine ganz, ganz tolle Veranstaltung, haben ein Feedback bekommen, dass wir das wohl relativ professionell machen. Das haben wir dankend angenommen und haben gesagt: Oh! Das macht erstens Spaß, zweitens bekommen wir ein gutes Feedback. Lasst uns da noch weitermachen. Und so haben wir dann auch angefangen, die Netzwerkarbeit weiter digital zu machen. Die zweite ganz, ganz tolle Veranstaltung war bei der Firma Halmosi, das ist hier eine Firma aus Heilbronn. Und die haben was ganz Spannendes gemacht. Die haben eine Klimakammer gebaut für Nikola in den USA, wo Nikola ihre Wasserstofftanks für Lkws drin testet. Da haben wir gedacht: Hm! Wenn wir nicht einladen können zur Firma, um sich das vor Ort anzuschauen, was machen wir denn da? Da sind wir dann mit einem kleinen Team dahingefahren, haben mit einer Webcam und einer Handkamera dann den Herrn Halmosi und Herrn Dufour, das ist unser Geschäftsführer, abgefilmt. Und im Studio war eine Kollegin von uns, die die ganze Veranstaltung moderiert hat. Da haben über 50 Leute zugeschaut, wie unser Außenteam dann in der Firma war, und moderiert vom Studio in Heilbronn. Da kamen wir uns schon vor wie in der Tagesschau. Und so wächst man einfach mit seinen Aufgaben. 

Klaus Reichert: Das war ziemlich beeindruckend. Ich kann mich noch gut erinnern, dieses auch Hin- und Herschalten, das hat ziemlich reibungslos geklappt. Das zeigt aber auch, wie sehr man wachsen kann, wenn man unter Druck ist, und wie sehr man sich durchaus verändern kann, in eurem Falle von komplett analogen Veranstaltungen zu komplett virtuellen Veranstaltungen in so kurzer Zeit. Sehr beeindruckend, finde ich. Jetzt hast du die Transformationskonferenz angesprochen, 2021 im Frühjahr. Und wenn man sich das mal ein bisschen genauer anguckt, dann ist das eine sehr beeindruckende Veranstaltung gewesen. Nicht nur die Anzahl der Teilnehmenden war beeindruckend, sondern vor allem auch die Anzahl und die Vielfalt der Organisatoren. Das sind Organisationen dabei, die sehr aus unterschiedlichen Bereichen kommen. Das ist jetzt Netzwerkarbeit par excellence, würde ich sagen, dieser Hintergrund, diese Entstehungsgeschichte der Transformationskonferenz. 

Martin Schunkert: Da sind wir in der Region in einer ganz, ganz tollen Lage, muss man sagen. Wir haben sehr viele Bündnispartner und Akteure, die beim Bündnis für Transformation zusammenarbeiten. Und das schreibe ich an der Stelle ganz dick und fett: zusammenarbeiten. Natürlich haben wir auf der einen Seite zum Beispiel die Agentur für Arbeit in Heilbronn, dann haben wir die Stadt Heilbronn, die Stadt Neckarsulm, den Verein ProRegion Heilbronn-Franken, die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken, die IHK und uns natürlich. Aber, und jetzt kommt dieses Besondere bei uns in der Region, wir haben auch Südwestmetall und die IG Metall. Das heißt, Branchenverbände, die eigentlich Interessen haben, die manchmal schwer unter einen Hut zu bekommen sind, aber die am Thema wirklich zusammenarbeiten. Und das ist bei uns was ganz, ganz Tolles, wenn alle ein Thema sehen und sagen, da müssen wir jetzt zusammenarbeiten, da haben wir gemeinsame Herausforderungen vor der Brust. Und dann hat man noch einen, der sagt, wir gehen voran mit eurer Unterstützung und wir gehen diese Themen an, dann kann was ganz, ganz Tolles entstehen. Da haben wir jetzt als Wirtschaftsförderung natürlich die organisatorische und koordinierende Rolle, aber das funktioniert natürlich nicht ohne die Rückendeckung von den ganzen Verbänden. Da sind einmal der Herr Hertwig, das ist der Oberbürgermeister von Neckarsulm, zu nennen, und der Dr. Rudolf Lutz von proRegion Heilbronn-Franken, die da uns unterstützen bei der Organisation und bei der Koordinierung natürlich von den ganzen Themen. Wie ich eingangs schon sagte, das ist ein Pfund, was wir in der Region haben, wo wir wirklich mit klotzen können und weswegen wir auch so agil mit dem Thema jetzt total und voll durchstarten können. 

Klaus Reichert: Du hast das Bündnis für Transformation angesprochen, die Grundlage sozusagen war auch für die Transformationskonferenz beziehungsweise für die ganzen Aktivitäten, an denen ihr jetzt auch arbeitet. Verstehen die sich alle gut? 

Martin Schunkert: Du warst ja dabei, ich glaube nicht, dass du da negative Erfahrungen gesammelt hast. Nein, natürlich …

Klaus Reichert: Entschuldigung, das war jetzt natürlich eine provokatorische Frage. Ich weiß, dass es gut gelaufen ist. Deswegen, das finde ich einfach das Besondere bei euch, das sind dann außergewöhnliche Zustände, muss ich sagen. 

Martin Schunkert: Absolut! Das macht das Arbeiten, ich will nicht sagen, leicht, weil das sind schon Themen, wo man manchmal sitzt im Büro und sich denkt, ah, hm, da muss es doch ein bisschen schneller gehen. Aber das macht die Arbeit dann doch ein bisschen leichter, wenn man weiß, man kann den Hörer in die Hand nehmen und da bekommt man dann Hilfe, wenn man irgendwann an einer Stelle mal nicht weiterweiß. Da kann man jeden anrufen, alle wissen sofort, worum es geht, und man gibt sich da gegenseitig einfach Hilfestellung. Ich meine, da sind wir auch als Wirtschaftsförderung darauf angewiesen. Unser Job ist die Netzwerkarbeit und die Themen, die müssen natürlich auch von den Unternehmen kommen oder von Leuten, die eng an dem Unternehmen sind. Wir kriegen auch einiges mit, natürlich, aber dieses große Netzwerk, was sich über die Region spannt, da bekommt man natürlich aus vielen Blickwinkeln verschiedene Themen. Über das Bündnis haben wir jetzt auch schon ganz viele kleinere Veranstaltungen gemacht. Heute zum Beispiel hatten wir einen Mittagstalk, der geht immer eine Stunde, da gibt’s einen Impulsvortrag von einem Unternehmen, so ein Best-Practice-Beispiel aus der Region zu verschiedenen Themen. Und danach gibt’s einen kurzen Input von einem der Bündnispartner über Aktivitäten. Da hatten wir heute allein schon wieder 50 Leute. Das geht eine Stunde kurz vor oder kurz nach der Mittagspause. Das sind ganz, ganz tolle Formate, die natürlich immer noch wachsen können, aber die wir jetzt innerhalb von einem Jahr aufgezogen haben in einer Geschwindigkeit, die ich jetzt auch noch nicht so gesehen habe. Also ganz, ganz tolle Sachen, die hier entstehen. 

Klaus Reichert: Du hast jetzt gerade eine weitere Maßnahme angesprochen, die im Zusammenhang oder in Verbindung mit dem Bündnis für Transformation auch durchgeführt werden. Ihr macht selbst bisher in der Wirtschaftsförderung auch einiges an Maßnahmen, an Schulungen oder Weiterbildungsangeboten, Veranstaltungen, hatten wir schon erwähnt. Was ist denn jetzt da so geplant oder was macht ihr denn an weiteren Maßnahmen im Bündnis für Transformation? 

Martin Schunkert: Da darf ich jetzt auch schon was anteasern an der Stelle. Das C-Wort möchte ich jetzt eigentlich nicht nochmal sagen, aber durch diese Pandemie erstmal ausgelöst oder mit ausgelöst, aber auch durch die Transformation, die es auch schon vor 2019 gab, gab es da so ein Konjunkturprogramm. Das hatte den sexy Namen KoPa 35c, um das mal zu … Also ich möchte den Namen auch nicht vergeben, also Konjunkturpaket Ziffer 35 c, so ist der Name. Aber um dem Ganzen mal einen Namen zu geben, es geht um Zukunftsinvestitionen der Automobilindustrie. Und das hatte unter der, heute kann man sagen, alten Regierung, unterm Altmaier wurde das aufgelegt, und dieses Konjunkturpaket hatte, ich glaube, 1,5 Milliarden Euro Fördervolumen für die Jahre 2020 bis 2024. Und da gab‘s auch eben ein Modul zur Förderung der Zukunftsinvestitionen der Automobilbranche. Da gab es dann am 2. Juli in diesem Jahr eine Förder-Bekanntmachung des BMWi mit dem Namen Transformationsstrategien für Regionen der Fahrzeug- und Zuliefererindustrie. Da haben wir uns angeguckt und haben gedacht: Aber wir haben doch jetzt dieses Bündnis da. Da kann man ja mal einen Antrag schreiben, mal gucken, was die wollen. Und wir haben ganz, ganz viele Ideen, mal gucken, welche unserer Ideen da reinpasst. Haben dann den Antrag eingereicht und haben jetzt schon informell, so viel darf ich schon sagen, den Hinweis bekommen, dass wir uns über eine Förderung ab Mai 2022 freuen dürfen. Das wird wahrscheinlich die größte Förderung sein, die wir als Wirtschaftsförderung da je bekommen haben. 

Klaus Reichert: (unv. #00:18:15.2#) ihr seid da sehr, sehr rührig. Erstmal, dass ihr nach Themen schaut. Ihr schaut, dass ihr nach Playern schaut, mit denen ihr zusammenarbeiten könnt, ihr schaut nach den Fördermaßnahmen, ihr schaut nach Unternehmen, die mit euch dann da mitmachen wollen bei diesen ganzen Programmen. Ihr sammelt gemeinsam Ideen. Das ist dann nicht nur, dass das ihr selbst macht, sondern ihr organisiert quasi auch das Ganze, um eben bessere auch Anträge, Projekte, Konzepte und sowas dann zu schreiben. Und dann habt ihr da natürlich mittlerweile auch schon viel Erfahrung in dem Bereich. 

Martin Schunkert: Richtig, genau! Ganz alleine kann man das natürlich nicht stemmen. Da sind wir eben auch angewiesen und sehr, sehr dankbar, dass wir mit so vielen verschiedenen Partnern zusammenarbeiten. Und um da inhaltlich mal ein bisschen einzusteigen, was sich dahinter versteckt: Wir haben eine Vision und die Vision ist, dass wir versuchen möchten und wollen, dass alle Klein- und Mittelständler, für die wir erste Ansprechpartner sind, und Klein- und Mittelständler ist relativ weit gefasst, da sind wirklich Kleinstunternehmen dabei, aber da sind auch mittelgroße eben dabei. Und unsere Vision ist, dass wir es schaffen wollen, dass diese Unternehmen die Transformationen überleben beziehungsweise sogar mitgestalten sollen. Indem eigene Potenziale neu entdeckt werden oder Potenziale einfach neu eingesetzt werden. Da gibt’s ganz, ganz viele Bausteine, die man bewegen kann, die man aufeinander stapeln kann, nebeneinander stapeln kann, die man modellieren kann. Also da geht’s auch manchmal ans Eingemachte. Da entwickeln wir gerade mit diesem TRANSFORMOTIVE Projekt, womit wir ab Mai durchstarten dürfen, ganz, ganz viele Themenstränge, an denen wir uns dann entlanghangeln können und die wir abarbeiten können, gemeinsam mit den Unternehmen. Und da freuen wir uns alle schon sehr drauf. 

Klaus Reichert: Ihr habt dadurch ein sehr enges Band mit euren Mitgliedsunternehmen geknüpft und baut damit natürlich auch Vertrauen auf. Ihr wisst, mit wem ihr es zu tun habt, die Unternehmen, die Unternehmerinnen, die Unternehmer, die wissen, mit wem sie es bei euch zu tun haben. Das ist ein ganz, ganz wichtiger Teil in dieser Zusammenarbeit, dieses Vertrauen in den anderen.

Martin Schunkert: Absolut! Das ist eigentlich der Hauptteil der Arbeit, der Teil der Arbeit, den man auch oft nicht sieht, den Außenstehende nicht sehen. Aber da geht’s um Unternehmensbesuche, wo man natürlich in den eigenen vier Wänden im Unternehmen mit den Geschäftsführern spricht, wo die natürlich auch sehr, sehr offen und ehrlich mit uns umgehen, ihre Sorgen und Nöte uns preisgeben. Weil wir wollen ja keinem was, also wir wollen keine Geheimnisse erfahren, die wir weitergeben können, wir wollen mit den Unternehmen an Lösungen arbeiten. Da sind wir zum Glück in der Rolle, dass keiner bei uns Mitglied sein muss, dass keine Zwangsabgaben bei uns vorhanden sind, dass wir wirklich interessiert sind, was bei den Unternehmen intern gerade Sache ist, und wollen das gemeinsam eben angehen. Und dieses Vertrauen, was du gerade angesprochen hast, das muss natürlich mit der Zeit wachsen. Ich betreue jetzt seit sechs Jahren die Branchennetzwerke. Das heißt, die meisten kenne ich mittlerweile, die meisten kennen mich. Da hat man natürlich eine ganz, ganz tolle Basis miteinander, Projekte anzugehen. Und vor allem, um dann noch mal den Bogen zu schließen zu den anderen Aktivitäten, die wir machen wie zum Beispiel Messen. Wenn man fünf bis zehn Unternehmen fünf Tage lang auf einer Messe betreut und mit denen gemeinsam ins Gespräch kommt, da entwickeln sich ganz, ganz tolle Ideen, wenn man eben die Zeit hat, zehn Unternehmen an einem Ort zu haben, mit denen Projektideen oder Ideen zu spinnen und zu spannen. Das sind Sachen, die kann man nicht auf einer Blaupause in Projektmanagement-Tools planen, sowas entsteht und wächst und passiert einfach bei verschiedensten Aktivitäten, die wir einfach anstoßen. Das ist eine weitere Sache in unserem Beruf, die einfach sehr, sehr wertvoll ist und für die es so auch keine Blaupause gibt. 

Klaus Reichert: Spannendes Thema, das du grad ansprichst. Was würdest du sagen, ist der oder die ideale Wirtschaftsförderin, -Förderer? Was macht diesen Menschen aus? 

Martin Schunkert: Das ist eine sehr gute Frage. Ich würde sagen, der Mensch, die Person sollte erstmal sich auf Augenhöhe mit den Unternehmen befinden und jetzt kein durchakademisierter Theoretiker sein. Das heißt, der Mensch sollte erst mal wissen, was für Sorgen und Nöte vor allem Klein- und Mittelständler haben, mit denen reden können. Weil es wird Akademikern, der ich auch nun mal bin, du ja auch, uns wird manchmal vorgeworfen, dass wir die Sprache des Handwerks oder die Sprache des Mittelstands nicht sprechen. Ich denke, das ist ein ganz wichtiges Vorurteil, wo man einfach mal zwischendurch hinhören muss, um wirklich zu gucken, wie rede ich mit den Leuten? Natürlich, wenn wir jetzt einen großen Mittelständler haben, wo der Geschäftsführer auch einen akademischen Hintergrund hat, da kann man natürlich in seinem Fachjargon mit dem sprechen. Aber wir wollen eine breite Masse an Unternehmen erreichen. Und wenn man dann eben den Geschäftsführer hat, der um die 60 ist, der sein Unternehmen früher aufgebaut hat, noch nie eine Hochschule gesehen hat, was auch überhaupt nicht schlimm ist, was für das Unternehmen ja gerade eben der Vorteil ist, wenn jemand technisch so ein wahnsinniges Wissen hat, aber ich weiß dann auch, dass ich mit dem anders sprechen muss. Und mit dem muss ich nicht mit irgendwelchen SWAT-Charts kommen oder mit irgendwelchen anderen Tools aus dem Marketing, mit dem muss ich anders sprechen. Ich denke, das sollte ein Wirtschaftsförderer wissen, sowohl in der Unternehmenswelt, auch in der politischen Netzwerkwelt, sich auf unterschiedliche Befindlichkeiten einstellen können, und ganz, ganz wichtig, wissen, wer was möchte, wissen, wer was anbietet, und wissen, wer was benötigen könnte. 

Klaus Reichert: Im Podcast geht es auch darum, vom Zuhören ins Machen zu kommen. Was mich da interessieren würde: Was sind denn so deine oder was sind denn eure Best Practices, die du mit anderen Wirtschaftsförderungen teilen würdest? 

Martin Schunkert: Was ich mit einer Wirtschaftsförderung teilen würde? Ich habe es eingangs schon angesprochen, einige unserer Best Practice Beispiele sind die Förderprogramme, die wir in der Vergangenheit gemacht haben, wo viele Unternehmen mitgemacht haben, wo wir viel erreichen konnten, wie zum Beispiel das SEFEX-Programm, wo wir die Strategieentwicklung und die Effizienz von Unternehmen gesteigert haben. Da haben wir auch Publikationen zu veröffentlicht, wo man sehen kann, wie wir da drangegangen sind und was die Unternehmen gemacht haben. Das sind, wenn man außenstehend ist und da so sieht, vielleicht triviale Beispiele, aber jetzt den (unv. #00:25:32.2#) so umzugestalten, dass man jetzt 10 % effizienter ist, das ist schon eine Hausnummer. Das ist zum Beispiel eine Geschichte, eine Erfolgsgeschichte, die wir gemeinsam mit dem Unternehmen erarbeitet haben. Oder eben im Wasserstoffbereich, viele Projekte, die wir angestoßen haben, wo wir Fördermittel bekommen haben, dass der Standort am DLR sich weiter professionalisiert und weiterentwickelt hat. Und da schließt sich auch schon wieder der Kreis, da braucht man auch Unternehmen und Netzwerkpartner, auch aus der Politik vor allem, die einem den Rücken stärken und die alle ein gemeinsames Interesse befolgen. Das ist halt oft so in der Wirtschaftsförderung, da gibt’s nicht für andere Regionen die Blaupause, da gibt’s je nach Region unterschiedliche Interessen, unterschiedliche Akteure. Und wenn sich da die richtigen Köpfe finden, kann ganz, ganz Tolles entstehen. Da muss man einfach wach bleiben und wieder den idealen Wirtschaftsförderer bedienen, der sehen muss, wo gibt’s die Leute und was wollen die Leute. 

Klaus Reichert: Und dann an einem Strang ziehen. 

Martin Schunkert: Und dann an einem Strang ziehen. Richtig! 

Klaus Reichert: Wie sollten denn die Unternehmen mit ihrer, in Anführungszeichen, Wirtschaftsförderung zusammenarbeiten? Was wäre so deine Wunschliste? Was würdest du einem Unternehmer oder einer Unternehmerin empfehlen, wie er oder sie mit der Wirtschaftsförderung zusammenarbeiten soll? 

Martin Schunkert: Sind wir kurz vor Weihnachten. Also da ist mein Wunschzettel gar nicht so lang. Ich würde mir wünschen oder das optimale Unternehmen, mit dem wir zusammenarbeiten, würde einen Hörer in die Hand nehmen oder die Tastatur zur Hand nehmen und mich anrufen oder uns anrufen und offen und ehrlich sagen: Wissen Sie was? Ich habe das und das Problem gerade und das bereitet mir echt Bauchschmerzen. Wie können wir das angehen? Kennt ihr jemanden oder habt ihr einen Lösungsvorschlag für dieses und jenes Problem? Das heißt, diese Fehlerkultur oder diese Sorgen, die viele Geschäftsführer vielleicht im stillen Kämmerlein haben, mit denen die auch nicht im Unternehmen vielleicht gerne so offen sprechen, weil der der große Chef immer Antworten haben muss auf alles, da sehen wir uns als Ansprechpartner, als Sparringspartner, mit denen Ideen zu spinnen, mit denen Ideen zu formen oder zu entwickeln, um das Unternehmen einfach zukunftsfähig zu machen. Weil das ist erstens das Interesse des Unternehmers und zweitens auch unser Interesse, dafür sind wir halt da, dass es der Wirtschaft einfach gut geht. Und dafür sind wir eben auch darauf angewiesen, dass wir wissen, was in den Unternehmen passiert. Weil wir können den Leuten nur vor den Kopf gucken, ich meine, wir können auch Bilanzen lesen und auswerten oder sehen, der Innovationsgrad oder die Investition an Innovationen sind in dem Unternehmen relativ gering im Vergleich zum Rest der Region. Aber wir sind darauf angewiesen, dass die Geschäftsführer, die Teamleiter, offen mit uns sprechen und ihre Probleme und Herausforderungen mit uns teilen und dann mit uns zusammen überlegen, wie man das angehen kann. Da gibt’s verschiedene Ansätze, die man dann fahren kann. Es gibt natürlich Megatrends wie eben die Transformation, wo wir Fördermittel einwerben und dann Angebote machen. Aber auch diese Angebote, die müssen wir erst noch schmieden und die müssen wir erst noch entwickeln. Da sind wir erstens oft Berater, aber vor allem auf die Unternehmen angewiesen, um herauszufinden, was die brauchen. Wir können uns in unserem Büro die schönsten Programme ausdenken, aber wenn die Unternehmen sagen „Ja, da können wir nichts mit anfangen“, dann ist das Geld natürlich verschwendet, dann ist das auch falsch gedacht. Deswegen bin ich ein sehr, sehr großer Fan von diesem Bottom-Up-Ansatz und dafür braucht es eben Unternehmen, die uns sagen, ehrlich, offen und direkt, ohne falsche Scham, was Sache ist bei denen. 

Klaus Reichert: Offenheit, Vertrauen ist an der Stelle sehr, sehr wichtig. Im Smart Innovation Podcast haben wir auch Teilnehmende, die jetzt hier zuhören, die mitmachen, die Fragen stellen. Wir haben eine Frage von der Barbara Schmucker: Spielt auch die Hochschule in Heilbronn eine Rolle in eurem Netzwerk? 

Martin Schunkert: Mit der Hochschule arbeiten wir schon seit vielen, vielen Jahren eng zusammen. Wir haben hier den Vorteil, dass die Hochschule eben eine Angewandte Hochschule auch für den Bereich Automotive ist. Und da gibt’s immer wieder Themen, die sich überschneiden, wo man Anknüpfungspunkte hat. Es gab in diesem Jahr zum Beispiel einen Förderaufruf des Landes Baden-Württemberg, einen Wettbewerb RegioWIN, und da waren wir auch in verschiedenen Projekten mit der Hochschule zusammen beteiligt. Auch jetzt im Bereich Transformation haben wir ein Projekt mit der Hochschule zusammen angestoßen, wo es zum Beispiel um den Bereich Qualifizierung in der Ausbildung geht. Das heißt, da arbeiten wir mit der Hochschule zusammen und entwickeln für die Mechatroniker-Ausbildung Bausteine, wie man diesen ganzen Elektro-Themenbereich mit dem Elektroantrieb in die Ausbildung überführen kann. Das sind ganz, ganz kleine Projekte, die aber zusammengesetzt Schlüsselprojekte werden können. Da sind wir ganz froh, dass wir eine sehr aktive und engagierte Hochschule hier am Standort in Heilbronn haben. 

Klaus Reichert: Wir haben auch noch eine weitere Frage, die so ein bisschen zu einem Thema am Anfang zurückgeht: Um so eine große Region zu bedienen, werdet ihr sicher vermehrt digitale Meetings und Veranstaltungen in der Zukunft auch weitermachen. Aber wisst ihr schon, welche Formate ihr digital weiterführen wollt und bei welchen Events ihr wieder die Präsenz bevorzugen werdet? 

Martin Schunkert: Da ist Wunschdenken und Realität oft in so einer dynamischen Lage nicht so ganz eindeutig zu analysieren oder zu beantworten das ganze Thema. Was wir schon wissen, was wir weiter digital machen möchten, sind diese Mittagstalks. Das heißt, Formate, die eine Stunde gehen. Da, glaube ich, haben die meisten, ich zum Beispiel hätte keine Lust drauf, für eine Veranstaltung, die eine Stunde geht, jetzt eine halbe Stunde Anfahrt in Kauf zu nehmen, am besten noch durch den Berufsverkehr. Oder mit der (unv. #00:31:50.0#) auch oft viel auf den Straßen los, insbesondere in Heilbronn. Und vom organisatorischen Aufwand her ist das so viel, viel entspannter, so Geschichten digital zu machen, vor allem, wenn wir einen Referenten, wie wir heute zum Beispiel aus Güglingen hatten. Dann hatten wir aus Heilbronn jemanden, der noch einen Impulsvortrag gemacht hat und uns als Moderatoren. Da kommen so viele Kilometer zusammen und so viel Zeit, die da investiert wird, was man vermeiden kann. Das heißt, solche Veranstaltungen werden wir nach wie vor digital durchführen wollen. Das hat sich jetzt auch über das Jahr bewährt. Und natürlich Veranstaltung, die länger dauern, so eine Tagung zum Beispiel, wie zum Beispiel jetzt am 7. Februar kommenden Jahres, die zweite virtuelle, oder jetzt habe ich es schon verraten, am 7. Februar 2022 die Transformationskonferenz, die möchten wir natürlich auch am liebsten in Präsenz durchführen. Aber durch die aktuelle Lage wäre das fahrlässig, da jetzt eine Präsenzveranstaltung zu planen mit großem Raum und Buffet, wenn wir nicht wissen, ob man sich da alle in einem Raum treffen darf. Deswegen planen wir jetzt die nächste größere Veranstaltung am 7. Februar auch virtuell. Das wird eine virtuelle Transformationskonferenz wieder sein. Aber mittel- und langfristig wollen wir natürlich wieder große Präsenzveranstaltungen haben, aber überlegen auch, ob man das in Zukunft hybrid macht, um einfach die Reichweite, du hast es vorhin angesprochen, wir sind eine sehr, sehr große Region, die Region Heilbronn-Franken, um da auch Leute mit abzuholen, die vielleicht keine Lust haben, eine Stunde, anderthalb Stunden nach Heilbronn zu kommen oder wo auch immer der Ort ist, die aber trotzdem thematisch mitdiskutieren wollen und interessiert sind. Das heißt, ich glaube generell, dass dieses hybride Format ein Format ist, was sich immer mehr durchsetzen wird. Und da haben wir auch Lust drauf, da haben wir das Know-how, da haben wir das Equipment für uns angeschafft. Natürlich ist das ein extremer Mehraufwand, man braucht gefühlt das doppelte Personal für so Veranstaltungen, wenn man es hybrid macht, vor allem den technischen Hintergrund und das technische Personal. Aber das machen wir nach wie vor dann hybrid. 

Klaus Reichert: Martin, vielen Dank, das war ein sehr informatives Gespräch über eure Netzwerkarbeit. Ihr seid eine Wirtschaftsförderung, die eigene Wege geht, das ist mir schon sehr früh aufgefallen. Ihr habt eigene Vorstellungen, ihr habt damit dann auch eure eigenen Erfolge. Und ihr versteht, diese zu erreichen und auch zu feiern eben mit dem Netzwerk. Das ist sicher was Besonderes. Vielen Dank, dass du dir heute die Zeit für unser Gespräch genommen hast. 

Martin Schunkert: Vielen Dank, dass ich hier sein durfte. Hat wirklich Spaß mit dir gemacht. Vielen Dank! 

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