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Wer große Themen zugänglich machen will, z.B. in Innovationsprojekten in einem bestehendem großen Produktportfolio, steht schnell vor der Frage der Visualisierung von Daten, Inhalten und vor allem deren Zusammenhänge. Selbst das größte Whiteboard ist irgendwann zu klein für die vielen Notizen und Post-its. Elektronische Mindmaps sind schnell zu eindimensional. Und Excellisten oder PowerPoint enden schnell in unübersichtlichen, optisch schlecht erfassbaren, Bleiwüsten.

Hier kommt ein neues Innovation Tool ins Spiel: mit Kumu ist es einfach, komplexe Situationen darzustellen und zu navigieren. Dabei lassen sich z.B. Personen, Dokumente, Orte zu einem grafischen Netz verflechten. Vielfältige Verbindungen untereinander zeigen Abhängigkeiten. Das Ganze kann leicht mit Inhalten wie Videos hinterlegt werden. Im Grunde ist alles einbindbar, was durch eine URL erreichbar ist. Der Clou ist die einfache Navigation. Bei komplexen Gebilden wie Materialsammlungen oder Darstellungen von bestehenden großen Produktportfolios spielt Kumu seine Stärken aus. Die Visualisierung verlässt die normalerweise üblichen zwei Dimensionen und gibt vor allem durch die dritte Dimension der Tiefe mehr Verständnis. Das entstandene Netz kann per Maus/Touch leicht bewegt und gezoomt werden.

Die entstandenen Visualisierungen sind veröffentlichbar und teilbar, können aber auch privat gehalten werden. Das macht es auch für Autoren, Journalisten, Lehrende und Forscher interessant, z.B. als Ergänzung zu klassischen gedruckten oder elektronischen Büchern.

Als Berater lege ich großen Wert auf die Vision einer Organisation oder Produktes. Deswegen gefällt es mir besonders, dass Kumu sogar ein Manifest hat.

Beispiel gefällig? Hier ein Kumu der Ellen MacArthur Foundation zur Circular Economy.

Zur Kumu Website

Gerade in Baden-Württemberg ist der Mittelstand ein zentraler Innovationsmotor. Das Bundesland wurde sogar schon als das „Silicon Valley des Maschinenbaus“ genannt aufgrund seiner stark vernetzten Technologieunternehmen. Eine wichtige Hilfe für die Innovationsvorhaben in Baden-Württemberg ist die Innovationsförderung der Landes- und der Bundesregierung. Die Fördermittellandschaft für Innovationsprojekte ist weit, es gibt eine Reihe Basisprogramme mit vergleichsweise leichtem Einstieg wie die Innovationsgutscheine und die Innovationsfinanzierung 4.0.

Einen Überblick für Unternehmen am Bodensee gibt die Wirtschaftsförderung Bodenseekreis in Verbindung mit der Initiative #bodenseeinnovativ am 26.2.18 in Friedrichshafen. Weitere Informationen und Anmeldung per E-Mail von der Wirtschaftsförderung Bodenseekreis.

Ich selbst kann über die wichtigsten Programme geförderte Innovationsberatung anbieten.

Beim „Innovation-Hack Ressourceneffizienz“ erarbeitet eine Gruppe ausgesuchter und motivierter junger Menschen zusammen mit offenen Mitarbeitenden engagierter Unternehmen in kurzer Zeit disruptive Ideen und neue Blickwinkel zur enkeltauglichen Reduktion von Ressourcen und Energie von Produkten und Dienstleistungen. Weiterlesen

Die L-Bank Baden-Württemberg bietet mit der Innovationsfinanzierung 4.0 vier Förderbausteine für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) an:

  • Innovative Vorhaben
  • Digitalisierungsvorhaben
  • Innovative Unternehmen
  • Wertschöpfungskette Mobilität

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Das Land Baden-Württemberg hat mit dem „Innovationcamp BW“ einen unkomplizierten Zugang zur Welt des Silicon Valley gerade für mittelständische Unternehmen geschaffen. Großunternehmen wie SAP sind ja schon lange vor Ort. Das Land hatte aber bisher keine Repräsentanz vor Ort, die gerade mittelständischen Unternehmern den Einstieg erleichtert hätte. Ich bin selbst immer wieder im Silicon Valley und habe über die Büros anderer Länder erfahren, wie hilfreich eine solche Präsenz vor Ort sein kann.

Das neue Angebot der Landesregierung Baden-Württemberg ist zweigeteilt:

  • organisierte und betreute Unternehmerreisen ins Silicon Valley mit Erweiterungsmodulen
  • Präsenz mit Innovationsscout direkt vor Ort

So entsteht eine wichtige Anlaufstelle zur Vernetzung, aber auch zum Aufspüren von Trends und Innovationen. Hier geht es zum Innovationcamp BW Silicon Valley

(6.4.18 Projektname aktualisiert)

„Aufgaben

  • Neuentwicklung und zielgerichtete Weiterentwicklung unserer Konzepte und Produkte
  • Definition von Innovationsstrategien
  • Systematische Planung, Steuerung und Kontrolle von Innovationen
  • Durchführung von Weiterentwicklungen insbesondere bzgl. Digitalisierungstrends“

Zur Ausschreibung

In vielen Reden hören wir das Wort „Vision“ vor allem wenn es um Innovation geht. Als Berater und Coach für Smart Innovation fällt mir immer wieder auf, wie häufig man leere Worthülsen hört. Eine Vision kann nur inspirieren und leiten, wenn sie eine echte Bedeutung hat und ernsthaft gemeint ist – ohne die übliche Phrasendrescherei. Die stört nur.

Doch wie kommt man, auch als Startup oder KMU, zu einer starken Vision? Der erste Schritt ist die Bereitschaft dazu. Man braucht viel Offenheit und Energie, um eine Firmenvision zu erarbeiten, die genug Kraft entfalten kann. Ein Mittel dazu ist Visioning, ein Vorgehen, um die passenden Zukunftsbilder zu schaffen und die Orientierung für Entscheidungen zu finden.

Bereit für die Umsetzung? Hier geht es weiter zum Visioning.