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In vielen Reden hören wir das Wort „Vision“ vor allem wenn es um Innovation geht. Als Berater und Coach für Smart Innovation fällt mir immer wieder auf, wie häufig man leere Worthülsen hört. Eine Vision kann nur inspirieren und leiten, wenn sie eine echte Bedeutung hat und ernsthaft gemeint ist – ohne die übliche Phrasendrescherei. Die stört nur.

Doch wie kommt man, auch als Startup oder KMU, zu einer starken Vision? Der erste Schritt ist die Bereitschaft dazu. Man braucht viel Offenheit und Energie, um eine Firmenvision zu erarbeiten, die genug Kraft entfalten kann. Ein Mittel dazu ist Visioning, ein Vorgehen, um die passenden Zukunftsbilder zu schaffen und die Orientierung für Entscheidungen zu finden.

Bereit für die Umsetzung? Hier geht es weiter zum Visioning.

Vor mehreren Jahren bin ich über das Konzept der „Non-Fokusgruppen“ bei einer Recherche gestolpert. Ich glaube, es hat seine Wurzeln in der San Francisco Hippie Bewegung. Ich war auf der Suche nach einfachen Methoden, die es gerade Produktmanagern und Marketingverantwortlichen ermöglichen, andere Blickwinkel einzunehmen, vor allem radikal andere, um bestehende Produktfamilien substantiell weiter zu entwickeln. Weiterlesen

Das Zitat aus dem Film „The Highlander“ passt gut auf die Entwicklung der großen Internetmarken. In den letzten ca. 20 Jahren haben wir astronomisches Wachstum von einigen Firmen beobachtet, die zu dem „Einen“ Angebot weltweit wurden, das wenig Raum für weitere Anbieter lässt. Amazon ist so „Einer“. Natürlich die Google Suche. Das Android Betriebssystem als Marktführer vor dem Apple Ökosystem. Zapier als Multischnittstelle zwischen Onlineanwendungen.

Meist zeichnen sich die „Einen“ aus durch nutzenstiftende Ökosysteme mit „Lock-in“, eine starke Marke und vor allem eine (welt-)weite Präsenz.

Und ganz stimmt es natürlich nicht. Neben dem Marktführer, dem einen, gibt es immer noch Platz für weitere, z.B.:

  • den Preisführer
  • den Qualitätsführer
  • den Publikumsliebling

Weltweit betrachtet ist aber nicht viel Platz im Mainstream. Bleibt die Nische, die es so auszufüllen gilt, dass nicht mehr viel Platz für andere ist.

Gut ist auch, dass Spitzenpositionen auch wieder verschwinden können und sich so Chancen für andere auftun können. Immer wieder auch entstehen neue Märkte oder Kategorien. Dann ist der Weg zum „Einen“ spannend. So wie aktuell beim selbstfahrenden Fahrzeug. Das Betriebssystem dazu kommt aktuell von zwei Anbietern: Nvidia und Alphabet Waymo gehen den „Android“ Weg: sie liefern das Betriebssystem, das von den Autoherstellern wie Audi, Volvo, Tesla und Tier-1 Lieferanten wie Bosch oder ZF aus Friedrichshafen integriert werden in ihre Lösungen und Marken. Wer macht hier das Rennen zum „Einen“?

Gerade im Innovationsbereich zeigt es sich, wie wichtig einfache Prototypen sind, die ein schnelles Vorgehen statt langsames und langwieriges Experimentieren ermöglichen.
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„I’m Sergey Brin, I’ from Google“ – so stellt sich der Google Co-Gründer im Video vor und ist damit an Bescheidenheit nicht zu überbieten. Das hat mich so beeindruckt, dass ich das Video teile.
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Sehr oft verhindert „keine Zeit, das Tagesgeschäft…“ Innovation in Unternehmen. Dieser Artikel der Harvard Business Review hilft Führungskräften auf fundamentaler Ebene:

„To Be a Great Leader, You Have to Learn How to Delegate Well – Focus on the big picture, not just the execution.“

1957, am 18.9., begann in der Gegend des heutigen Silicon Valley, die Startup-Szene, die wir sie heute kennen. Acht junge Wissenschaftler, die damals als „traiterous eight“ (DE, EN) bezeichnet wurden, haben sich von ihrem zunehmend tyrannischen Chef, dem Nobelpreisträger William Shockley, losgesagt: Gordon Moore, C. Sheldon Roberts, Eugene Kleiner, Robert Noyce, Victor Grinich, Julius Blank, Jean Hoerni and Jay Last.
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